Reinholdi für die nächsten 30 Jahre

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Die Stadt Lage hat das Gelände für die Reinholdi-Kirmes für weitere 30 Jahre gepachtet. - © Sandra Castrup
Die Stadt Lage hat das Gelände für die Reinholdi-Kirmes für weitere 30 Jahre gepachtet. (© Sandra Castrup)

Lage-Pottenhausen. Der Pachtvertrag für das Reinholdi-Gelände ist um 30 Jahre verlängert worden. Auch die Nutzung des Sportplatzes in Pottenhausen ist damit gesichert, teilt die Stadt mit. Außerdem hat sich die Stadt Flächen für den Radwegebau an der Soorenheider und der Heipker Straße gesichert.

Eigentümerin des zweieinhalb Hektar großen Reinholdi-Geländes und auch der etwa 1,2 Hektar großen angrenzenden Sportplatzfläche ist die Gutsfamilie von Eckardstein. Moritz Freiherr von Eckardstein und Bürgermeister Matthias Kalkreuter besiegelten mit der Unterzeichnung des Pachtvertrages, dass das Gelände weiterhin für die Traditionskirmes und für den Sport genutzt werden kann.

Bürgermeister Matthias Kalkreuter (links) und Moritz Freiherr von Eckardstein unterzeichnen den Pachtvertrag zur weiteren Nutzung der Flächen des Reinholdi-Geländes und des Sportplatzes Lage-Pottenhausen durch die Stadt Lage. - © Stadt Lage
Bürgermeister Matthias Kalkreuter (links) und Moritz Freiherr von Eckardstein unterzeichnen den Pachtvertrag zur weiteren Nutzung der Flächen des Reinholdi-Geländes und des Sportplatzes Lage-Pottenhausen durch die Stadt Lage. (© Stadt Lage)

Der Nutzungsvertrag sichert damit nicht nur die Reinholdi-Kirmes, sondern auch beispielsweise die jährliche Reitsportveranstaltung des Reit- und Fahrvereins Lopshorn auf dem Gelände.

Stadtrat gab im November 2020 das Okay

„Mit dieser Vertragsunterzeichnung haben wir die rechtlichen Grundlagen für die weitere langfristige Nutzung der Grundstücke durch die Stadt Lage geschaffen. Ich freue mich, dass wir damit unter anderem die Ausrichtung der Reinholdi-Kirmes gesichert haben, die sich als Traditionsveranstaltung eines überregionalen Bekanntheitsgrades erfreut“, stellt Bürgermeister Matthias Kalkreuter fest. Der Lagenser Stadtrat hatte der geplanten Pachtverlängerung schon im November 2020 zugestimmt, wie es in der Mitteilung heißt.

Kalkreuter schloss für die Stadt eine weitere Regelung mit der Familie von Eckardstein: Die Stadt erwirbt von der Familie die für den Radwegebau an der Soorenheider und Heipker Straße benötigten Teilflächen.

„Mit dem Ankauf der Teilflächen für die geplanten Bürgerradwege haben wir eine wichtige Wegmarke erreicht, um die Vorhaben gemeinsam mit dem Landesbetrieb ,Straßen.NRW‘ und der Gemeinde Leopoldshöhe umzusetzen“, wird Bürgermeister Kalkreuter nach den erfolgreichen Vertragsverhandlungen zitiert. Und weiter: „Wir danken der Familie von Eckardstein für ihre Unterstützung der Projekte.“

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