Sepa unerwünscht

Liebrecht soll die Gründe darlegen

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Lage. In einem Brief an den Bürgermeister hat der SPD-Ortsverein Lage seinem Erstaunen und seiner Besorgnis über den Rückzug der Projektentwicklungsgesellschaft Sepa von der Entwicklung des Einzelhandels Ausdruck verliehen.

Die Sepa habe nach eigenen Aussagen mehrere Konzeptionen zur Realisierung von Einzelhandelsflächen am Marktplatz (Bergstraße 2-4) sowie der Errichtung eines Elektronikfachmarktes und Verwaltungsflächen am West-Carré vorgelegt, die allesamt von der Verwaltung abgelehnt worden seien, schreibt der Ortsverein. Und das, obwohl sie sich zuvor die wesentlichen Grundstücksflächen am West-Carré vertraglich gesichert habe.

"Trotz mehrfacher Nachfragen von SPD-Ratsmitgliedern wollten Sie, Herr Bürgermeister, im Rat nicht die Kriterien und Gründe offen legen, die zu dieser Ablehnung geführt haben", heißt es in dem von Benjamin Korte, Hartmut Schäfer, Rita Schapeler-Kössler und Monika Beckmann gezeichneten Brief.

Nachdem die ITG ihr Projekt an der oberen Langen Straße  aufgeben musste, scheine eine Realisierung des großen Geschäftshauses am Marktplatz wegen Schwierigkeiten beim Grundstückserwerb in der angedachten Konzeption zweifelhaft. Umso erstaunlicher sei es, dass der Sepa signalisiert worden sein soll, sie sei in Lage "nicht erwünscht".

Der SPD-Ortsverein bittet Bürgermeister Christian Liebrecht, darzulegen, warum eine Zusammenarbeit mit der Sepa für ihn unerwünscht sei.

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