Schulen sparen Energie für 34.000 Euro

Pia Veensma

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- © Symbolbild: Pixabay
Stecker (© Symbolbild: Pixabay)

Lemgo. In Sachen Energieeinsparung befindet sich die Stadt Lemgo mit ihren städtischen Immobilien auf einem guten Weg. Das meint zumindest Bettina Baron vom Energie- und Umweltbüro „e&u“, die jüngst die 2016er-Ergebnisse des Projektes „Energiesparen macht Schule“ den Vertretern im Umweltausschuss vorgestellt hat.

Insgesamt seien so im Jahr 2016 etwa 52,4 Tonnen Kohlendioxid gegenüber dem Referenz- oder Ausgangsjahr eingespart worden, bezifferte Bettina Baron den Erfolg. Sowohl Strom-, Wasser- als auch Brennstoffbedarf gingen demnach zurück. In barer Münze liegen die Einsparungen demnach bei 34.000 Euro. Größere Investitionen wie energetische Sanierungen wurden aber auch in die Einsparungsergebnisse mit eingerechnet.

Von den eingesparten Kosten erhalten die Schulen übrigens eine Erfolgsbeseitigung überwiesen – zehn Prozent gibt es direkt. Weitere zehn Prozent sind abhängig von den Schülerzahlen und den jeweiligen pädagogischen Aktivitäten, unterstrich Baron.

Eine weitere Motivation ist auch die jährliche Prämie von den Stadtwerken: So gibt es pro Schüler einen Euro, den die Schulen in den Bereichen Nachhaltigkeit oder Umweltschutz investieren können. Dabei kommt Unterstützung vom Energie- und Umweltbüro „e&u), das beispielsweise bei Gebäudebegehungen dabei ist, Rundschreiben mit aktuellen Tipps verschickt oder regelmäßig mit den Schulen über den Verbrauch spricht.

Ziel ist es, den Energie- und Wasserverbrauch und die damit verbundenen Kosten der Schulen zu verringern. Zudem werden die Kinder für Nachhaltigkeit und Klimaschutz sensibilisiert, sagt Baron.

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