Schuppenbrand in Matorf: Feuerwehr schützt Wohnhaus vor den Flammen

Till Brand

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Schuppenbrand in Matorf (© Till Brand)

Lemgo-Matorf. Komplett abgebrannt ist am späten Freitagabend ein Holzunterstand in Bredaer Bruch. Menschen kamen bei dem Feuer an der Großen Allee nicht zu Schaden. Der Schuppen bestand jedoch nach dem Brand und getaner Arbeit des Löschzugs Lemgo und der Löschgruppe Kirchheide aus nicht mehr als ein paar nassen, noch glimmenden Brettern.

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Schuppenbrand in Matorf 2 (© Till Brand)

Die Brandursache war am Freitagabend noch unklar, wie die Polizei sagte. Allerdings wollten Nachbarn, die auch die Feuerwehr alarmiert hatten, einen Knall gehört haben. Die hoch aus dem Unterstand schlagenden Flammen ließen zwei Fenster springen und versenkten sowohl die Balkon- als auch die Dachverkleidung des nur wenige Meter entfernten Wohnhauses. Leicht hätte das Ganze durchzünden und das komplette Dach in Mitleidenschaft ziehen können, so die Einschätzung der Feuerwehr.

Beim Nachbarn drohte zudem ein Heulager Feuer zu fangen. Insofern kam die Feuerwehr in höchster Not und brachte neben der Drehleiter eine Extraladung Löschwasser mit, wie Frank Hoppe sagte. Sei doch der nächste Hydrant für die Große Allee erst ein ganzes Stück bergab am Entruper Weg zu finden. Alarmiert worden waren die Kameraden gegen 22.30 Uhr.

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Schuppenbrand in Matorf 3 (© Till Brand)

Als erste vor Ort waren die Sanitäter mit ihrem Rettungswagen, da diese gerade in der Nähe unterwegs waren. Insgesamt waren neben den Rettungskräften und der Polizei etwa 35 Einsatzkräfte der Lemgoer und Kirchheider Feuerwehr im Einsatz. Der Sachschaden an Schuppen und Haus dürfte ersten Schätzungen zufolge bei mehr als 10.000 Euro liegen.

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