Eurobahn-Chaos trifft Hörstmar doppelt

Niklas Böhmer

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Eurobahn (© Symbolbild (LZ))

Lemgo. „Endlich wieder eine zuverlässige ÖPNV-Verbindung zwischen Hörstmar und Lemgo" – so lautet nicht nur die Forderung der Jungen Union Lemgo, sondern auch die der 250 Anwohner in Hörstmar, deren Unterschriften von der CDU-Nachwuchsorganisation gesammelt wurden. Bürgermeister Dr. Reiner Austermann nahm die Unterschriftensammlung in Empfang. Für die Initiative möchte er sich stark machen.

Protest: Janik Wiemann (links) übergibt Dr. Reiner Austermann die Unterschriften. - © Foto: Junge Union Lemgo
Protest: Janik Wiemann (links) übergibt Dr. Reiner Austermann die Unterschriften. (© Foto: Junge Union Lemgo)

Mangels Alternative sind besonders Schülerinnen und Schüler auf eine zuverlässige Verbindung der „RB 73" für ihren Schulweg angewiesen, heißt es in der Pressemitteilung der Jungen Union. Die fordert sofortiges Handeln aller Verantwortlichen. Falls dies aufgrund baulicher Maßnahmen nicht möglich sein sollte, werde ein gleichwertiger Schienenersatzverkehr gefordert.

,,Ich freue mich über die Initiative und werde weiter auf den Verkehrsverbund OWL einwirken, damit eine verlässliche Anbindung auch zum Stadtteil Hörstmar entsteht’’, wird Dr. Reiner Austermann in der Mitteilung zitiert. Ein weiteres Problem sieht die Junge Union bei den Schulbussen, die durch Hörstmar fahren und oft brechend voll seien – mit Pendlern, die sonst die Bahn nutzen würden.

Daher würden viele Eltern aus Hörstmar ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. Außerdem befinde sich der Radweg neben der Lageschen Straße „in einem katastrophalen Zustand". Junge-Union-Chef Janik Wiemann kommt zu der Ansicht, dass die Infrastruktur in Hörstmar derzeitig inakzeptabel sei. Wiemann begrüße zudem die Forderung des CDU-Ratsfrakionsvorsitzenden Dr. Harald Pohlmann, die Eurobahn in die Pflicht zu nehmen.

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