Lemgoer Supermärkte sollen „Non-Food“-Bereiche absperren

Till Brand

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Das Ordnungsamt schreibt alle Betreiber an oder weist bei Kontrollbesuchen an, die Bereiche mit Non-Food-Ware abzusperren. - © Symbolbild: Pixabay
Das Ordnungsamt schreibt alle Betreiber an oder weist bei Kontrollbesuchen an, die Bereiche mit Non-Food-Ware abzusperren. (© Symbolbild: Pixabay)

Lemgo. Die Stadt Lemgo greift nun nicht mehr nur in den Geschäften in der Innenstadt durch, sondern nimmt auch die größeren Märkte ins Visier, die aufgrund des Sortiments an Lebensmitteln weiter öffnen dürfen. Wie Bürgermeister Dr. Reiner Austermann sagt, werde das Ordnungsamt alle Betreiber anschreiben oder bei Kontrollbesuchen anweisen, die Bereiche mit Non-Food-Ware (Unterhaltungselektronik, Bekleidung etc.) abzusperren.

So solle verhindert werden, dass die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus an shoppenden Menschen scheitern. Im Klartext: Die Lemgoer müssen sich wohl schon bald an Flatterband im Supermarkt gewöhnen, das „erlaubte" von momentan gesperrter Ware trennt.

Die Anweisung, dass sich Märkte auf den Verkauf von Lebensmitteln und anderer Ware für den täglichen Bedarf – beispielsweise Drogerieartikel – zu beschränken haben, sei von der entsprechenden Verordnung des Landes NRW gedeckt, sagt Reiner Austermann. Bei den großen Ketten, etwa dem Marktkauf in der Grevenmarsch, stoße die Einschränkung auf Verständnis, sagt der Bürgermeister. Das Ordnungsamt wollte noch am Mittwoch tätig werden.

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