Lemgoer Praxis für Nuklearmedizinische Diagnostik zieht um

Katrin Kantelberg

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Kamera am Kran.  - © Katrin Kantelberg
Kamera am Kran.  (© Katrin Kantelberg)

Lemgo. Zentimeter um Zentimeter manövrieren die Techniker ihre Last durch das Fenster. Eine ebenso schwere wie wertvolle Fracht hängt in luftiger Höhe am Kran: 800 Kilo wiegt die runde Doppelkopfkamera, die behutsam in die neue Praxis der Nuklearmedizinischen Diagnostik von Dr. Adda Mau bugsiert wird. Die liegt am Steinweg 35 und zwar im zweiten Stock. Zu hoch, um die teuren Schwergewichte durchs Treppenhaus zu hieven. Gut drei Stunden brauchen Techniker, Kranführer und Helfer, um die Geräte in die Praxis zu bringen. Mit dabei sind Doppelkopfkamera, Röntgengeräte und die neue Herzkamera, die erstmals am Steinweg zum Einsatz kommt.

Eine Woche ist für den Umzug eingeplant und am Montag will das Team am Steinweg eröffnen. Ein Umzug, der vor allem in Zeiten von Corona zur Herausforderung gerät. Fast täglich habe es Telefonate gegeben, ob das Unterfangen gelingen kann, so Dr. Mau. Und weil es in den Hotels für die Techniker, die die Geräte einrichten, derzeit kein Abendbrot gibt, wird in der weiträumigen Praxis gekocht und gegessen – natürlich mit reichlich Abstand. Im Erdgeschoss des Komplexes hat bereits Systemgastronom Subway eröffnet.

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