Hightech-Forschung aus Lemgo auf der Hannovermesse

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Die drei Säulen der "Smart Factory OWL" sind die Forschung, die Qualifikation und der Transfer zu Technologien der digitalen Industrie. Die "Smart Factory" ist eine gemeinsame Einrichtung des Fraunhofer-Instituts in Lemgo und der TH OWL. - © Smart Factory OWL
Die drei Säulen der "Smart Factory OWL" sind die Forschung, die Qualifikation und der Transfer zu Technologien der digitalen Industrie. Die "Smart Factory" ist eine gemeinsame Einrichtung des Fraunhofer-Instituts in Lemgo und der TH OWL. (© Smart Factory OWL)

Lemgo/Hannover. Während der größten Industrieschau der Welt, der Hannover-Messe, haben sich bis Freitag auch das Institut für industrielle Informationstechnik (InIT) der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe im Team mit dem Lemgoer Fraunhofer-Institut IOSB-INA und die Verbund-Initiative "Smart Food Technology OWL" präsentiert. Auch das ebenfalls auf dem Innovation-Campus ansässige Centrum Industrial IT (CIIT) war auf dem OWL-Gemeinschaftsstand vertreten.

„Wir präsentieren uns diesmal mit einem besonderen Weg", wird Professor Dr. Volker Lohweg vom Institut für industrielle Informationstechnik in einer Mitteilung aus der Lemgoer Fachhochschule zitiert. Statt eines technischen Exponates gab es Live-Schalten in die "Smart Factory OWL". „Das Hauptmotto ist KI in der Produktion. Wir stehen vom InIT in diesem Zusammenhang für intelligente Automation." Das könne man am besten in der Umgebung der "Smart Factory OWL" zusammen mit dem Fraunhofer-Institut zeigen, begründet Lohweg das diesjährige eigene Konzept.

Demonstrator mit smarten Sensoren

"Smart Food Technolgy eOWL", ein Verbund der Lemgoer Institute für Informationstechnik und fürLebensmitteltechnologie sowie 40 kleinerer und großer regionaler Partner aus Industrie, Handwerk, Handel und weiteren Forschungseinrichtungen, war den Angaben zufolge erstmals mit einer realen Präsenz auf der Hannover-Messe. „Am Beispiel von Demonstratoren wie einer Maischeanlage, die beim Bierbrauen benutzt wird, und einem Demonstrator, der mit smarten Sensoren beispielsweise den Verderb von Lebensmitteln in Echtzeit abbildet, erklären wir, wie zukünftig eine digitale Qualitätssicherung bei der Produktion von Lebensmitteln aussehen könnte", wird Dr. Manuel Zimmer von der Geschäftsstelle der gemeinsamen Instituts-Initiative in der Mitteilung zitiert.

Neben dem Thema Künstliche Intelligenz spielen dem zufolge auch digitale Marktplätze auf dem OWL-Gemeinschaftsstand einegroße Rolle. So hätten sich Unternehmen der Region wie Weidmüller und Wago zusammen geschlossen und, organisiert von der SmartFactory OWL, dem Centrum Industrial IT und dem OWL-Maschinenbau, um mit der neuen App „Industrial Marketplace" einen herstellerneutralen Marktplatz für den Kauf und Verkauf von industrieller Hardware, Software und Dienstleistungen zu ermöglichen. Ein Demonstrator zeige die Funktionsweise des Appstores an Geräten verschiedener Hersteller, heißt es.

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