Lemgoer Kids kämpfen virtuell gegen Partnerstädte

Anja Imig

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Hatten viel Spaß: Maja Stange (Marianne-Weber-Gymnasium), Thio Brand, Justus Fröhlich, Julia Noack (Partnerschaftsgesellschaft Lemgo), Daniel Fröse und Clemens Krüger (von links). - © Stadt Lemgo
Hatten viel Spaß: Maja Stange (Marianne-Weber-Gymnasium), Thio Brand, Justus Fröhlich, Julia Noack (Partnerschaftsgesellschaft Lemgo), Daniel Fröse und Clemens Krüger (von links). (© Stadt Lemgo)

Lemgo. Sieben Städte, sieben Nationen, 28 Kinder und Jugendliche – in einem kleinen E-Sport-Turnier hat Lemgos Partnerstadt Vandoeuvre bewiesen, dass nicht nur Städtepartnerschaften, sondern auch die Begeisterung für Videospiele an Ländergrenzen keinen Halt macht. "Die französische Gemeinde und ihre Partnerschaftsgesellschaft hatten junge Menschen aus den Partnerstädten zu einem virtuellen Austausch mit Spiel und Spaß eingeladen. Nach einer gelungenen Premiere steht der Wunsch nach Wiederholung im Raum", schreibt die Stadtverwaltung Lemgo in einer Pressemitteilung.

Schon im vergangenen Jahr hatte die Partnerschaftsgesellschaft in Vandoeuvre der Lemgoer Partnerschaftsgesellschaft und Stadtverwaltung von ihrer Idee berichtet, mit jungen Menschen aus all ihren Partnerstädten ein gemeinsames E-Sport-Turnier zu veranstalten. Die Pandemie erschwerte Besuche vor Ort und so trafen sich die Kinder und Jugendlichen aus Vandoeuvre und Lemgo auf der virtuellen Mario-Kart-Rennstrecke mit Kindern und Jugendlichen aus Gedling (Großbritannien), Guercif (Marokko), Poa (Burkina Faso), Grottaferrata (Italien) und Ponte de Lima (Portugal).

Fünftklässler kämpften im Jugendzentrum

Schnell war in Lemgo ein Team begeisterter Fünftklässler gefunden, die im Jugendzentrum im Kastanienhaus am Wall zum Controller griffen. Hendric Schwär-Fröhlich von der Stadtverwaltung, Julia Noack von der Lemgoer Partnerschaftsgesellschaft und Oberstufenschülerin Maja Stange, die als Übersetzerin dabei war, feuerten die Jungen beim geschickten Manövrieren an. Zuvor hatte die IT-Abteilung der Stadtverwaltung den reibungslosen technischen Ablauf sicher gestellt.

Nachdem die Lemgoer einen soliden vierten von sieben Plätzen erreicht hatten, gab es noch eine kurze Videokonferenz, in der sich die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen aus den verschiedenen Ländern austauschen konnten. Alle Beteiligten waren begeistert und wünschen sich eine Wiederholung. „Zudem wurde die Idee geboren, ein eigenes E-Sport-Turnier von Lemgo aus zu organisieren, mit Teilnehmern aus Stendal, Beverley und Vandoeuvre“, sagte Julia Noack von der Partnerschaftsgesellschaft Lemgo. "Das Interesse von allen Seiten ist mit Sicherheit da", ist sie sich sicher.

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