Buntes Programm im Schloss Brake

Till Brand

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Die Auszubildende Linh Nguyen freut sich schon auf das abwechslungsreiche Programm des Weserrenaissance-Museums Schloss Brake. - © Landesverband Lippe
Die Auszubildende Linh Nguyen freut sich schon auf das abwechslungsreiche Programm des Weserrenaissance-Museums Schloss Brake. (© Landesverband Lippe)

Lemgo. Das neue Programmheft des Weserrenaissance-Museums Schloss Brake für die Herbst-Winter-Saison ist da. Die Programm-Macher versprechen "einen bunten Blumenstrauß aus Sonderausstellungen, Führungen, Vorträgen, Kabarett, Konzerten, Theaterabenden, Kinderveranstaltungen". Der Ticket-Vorverkauf habe soeben begonnen.

Den Auftakt macht am Sonntag, 4. September, die Reihe „Museum goes Kabarett“. Zu Gast ist Philipp Weber, der sich laut Programmtitel mit „KI: Künstlichen Idioten“ beschäftigt. Er fragt sich, ob der Mensch künftig ganz durch Maschinen ersetzt wird.

Zwei Sonderausstellungen

Ferner gibt es zwei Sonderausstellungen. Vom 25. September bis 23. Oktober dreht sich alles um das Thema „50 Jahre Lippische Gesellschaft für Kunst – 50 Jahre Plakatkunst Klaus Staeck“. Klaus Staeck, geb. 1938, lebt und arbeitet in Heidelberg. Er ist Grafikdesigner, Karikaturist und Jurist. Von 2006 bis 2015 war er Präsident der Akademie der Künste in Berlin. Für ihn ist Kritik das Salz in der Suppe der Demokratie. Sein Credo: „Ich stelle bloß. Ich stelle klar. Ich stelle richtig.“

Vom 27. November bis 29. Mai rückt das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake das Thema „Alchemie“ in den Mittelpunkt der Betrachtung. Bei dieser Sonderausstellung dreht sich laut Mitteilung des Landesverbands Lippe alles um die Suche nach dem „Stein der Weisen“ und um vielfältige Versuche, unedle Metalle in Silber und Gold zu verwandeln.

Klavierabend mit anschließender Diskussion

Im Rahmen des Festivals „mixTour“ präsentiert das renommierte Göttinger Barockorchester am Samstag, 17. September, unentdeckte Schätze des norddeutschen Barock. Freuen könne man sich auf Werke von Thomas Selle.

Um Bach-Bearbeitungen und israelische Komponisten dreht sich alles am Sonntag, 30. Oktober, im Rahmen eines Klavierabends inklusive anschließender Diskussion, und zwar mit Matitjahu Kellig, emeritierter Professor für Klavier und Verfechter der Völkerverständigung.

"Romeo und Julia" als Einmannshow

Auch der Bereich Schauspiel komme nicht zu kurz. Am Sonntag, 6. November, bringt der Verwandlungskünstler Bernd Lafrenz die bittersüße Geschichte von „Romeo und Julia“ auf den Punkt: als Einmannshow, verfremdet, federleicht – aber niemals denunzierend. Am Folgetag schlüpft das Schauspieltalent um 11 Uhr exklusiv für Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Shakespeares „Othello“.

Für Familien gibt es an jedem ersten Sonntag im Monat eine Erlebnisführung durch das Museum. Mal geht es um Ritter und Burgen (4. September), mal um eine spannende Rattenjagd (2. Oktober). Auch gebe es wieder Taschenlampenführungen durchs Museum. Das komplette Programm ist unter www.museum-schloss-brake.de zu finden, es ist erhältlich direkt im Museum, an vielen öffentlichen Einrichtungen oder über info@museum-schloss-brake.de oder Tel. (05261) 94500.

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