Kitawahl in Lemgo: Elternwille bleibt wichtigstes Kriterium

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Die Kita-Plätze werden in Lemgo jetzt wieder nach bewährter Methode vergeben. - © Symbolbild Pixabay
Die Kita-Plätze werden in Lemgo jetzt wieder nach bewährter Methode vergeben. (© Symbolbild Pixabay)

Lemgo. In Lemgo läuft derzeit die Vergabe der Plätze in den Kindertageseinrichtungen. Wichtigstes Kriterium bei der Zuordnung von Kindern und Kitas ist dabei nach Angaben der Stadtverwaltung der Wunsch der Eltern, in welche Betreuungseinrichtung ihr Kind kommen soll.

Die Verwaltung hatte laut Pressemitteilung jüngst die automatisierte Zuordnung getestet. "Weil das Ergebnis nicht überzeugt hat, werden die Plätze nun nach altbewährter Methode vergeben. Für die Eltern ändert sich dadurch nichts, sie werden per Mail oder auf dem Postweg informiert", erklärt die Stadt.

Automatisierte Vergabe nicht optimal

Automatisiert und damit schneller hätte die Vergabe der Kitaplätze per Computerprogramm ablaufen sollen. So der Plan der Stadt. Bei einer stichprobenartigen Überprüfung der Ergebnisse hätte sich jedoch gezeigt, dass nicht in jedem Fall der Elternwillen ideal berücksichtigt worden sei. "Unser wichtigstes Kriterium ist der Wunsch der Eltern. Deswegen haben wir uns dazu entschlossen, wieder auf unser bewährtes System zurückzugreifen, damit wir für die Lemgoer Familien das bestmögliche Ergebnis finden können", erklärt Dieter Sonnenburg, Leiter der Abteilung "Verwaltung Jugend und Schule".

Die Vorteile eines automatisierten Systems wären gewesen, dass Familien nur eine Zusage für einen Kitaplatz erhalten hätten und das Verfahren somit deutlich schneller hätte laufen können. Jetzt dauert der Prozess, bis alle Plätze im Nachrückverfahren in den Kindertageseinrichtungen vergeben sind, wie in den vergangenen Jahren bis Mitte Mai. "Sobald ein Platz wieder zur Verfügung steht, erhalten die Eltern im Nachrückverfahren sofort eine Nachricht von der Kindertageseinrichtung oder vom Jugendamt", verspricht Dieter Sonnenburg.

Dem pflichtet Geschäftsbereichsleiter Thomas Portong mit einem Appell bei: "Je schneller Familien mit einer Zusage einen Termin bei ihrer gewählten Einrichtung vereinbaren, desto schneller bekommen diejenigen eine Nachricht, die noch darauf warten. Deswegen möchte ich alle Eltern bitten, sich nach einer Zusage möglichst zügig zu entscheiden. So gibt es Planungssicherheit für alle."

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