Bei der Mallorca-Party in Nienhagen geht die Post ab

Thomas Dohna

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Hände gen Himmel: Bei der Mallorca-Party in Nienhagen feiern vor allem die jungen Besucher ausgelassen mit. - © Thomas Dohna
Hände gen Himmel: Bei der Mallorca-Party in Nienhagen feiern vor allem die jungen Besucher ausgelassen mit. (© Thomas Dohna)

Leopoldshöhe-Nienhagen. Die zweite Auflage, und der Erfolg stand dem der Premiere in nichts nach. Der Schützenverein Nienhagen liegt offenbar mit seinem Konzept für die Mallorca-Party goldrichtig. Denn wieder war die Veranstaltung mit etwa 1.000 Gästen ausverkauft.

Ein junger Besucher meinte denn auch, die Mallorca-Party sei die beste Idee des Vereins gewesen, seit die Attraktivität der Schützenfeste abgenommen habe. Eine von der Jugendabteilung der Truppe betreute Cocktailbar versorgte die Gäste mit exotischen Getränken. In der Mitte des Zeltes gab außerdem die Mannschaft der Leopoldshöher Dorfgemeinschaft die klassischen Getränke und die für Mallorca typischen Eimer mit langen Strohhalmen aus.

In einer Ecke des Zeltes hatten die Organisatoren einen Strand mit echtem Sand und ebenso stilechten Palettensofas aufgebaut. Auf den Tischen dort fanden die Eimer der Besucher ihren Platz. Von der Bühne herab heizte DJ Arnie ein und war der Garant für echte Mallorca-Stimmung im Zelt. Arnie ist unter anderem aus der Herforder Diskothek „GoParc!" bekannt und hatte schon bei der Erstauflage der Party die Hütte in Nienhagen zum Kochen und die Partygänger zielsicher zum Tanzen gebracht.

Eine Bühnenshow mit leicht bekleideten Damen und ein begrenzter Freiausschank von Getränken heizten die Stimmung zusätzlich an. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war schließlich der Auftritt von Axel Fischer, der im Sommer 2008 mit seinem Song Amsterdam einen echten Hit gelandet hatte. Der Titel des Schauspielers und Musikers war in jenem Jahr eines der am häufigsten gespielten Lieder an der Platja de Palma.

Fotostrecke: Mallorca-Party


Die Party des Schützenvereins sprach aber nicht nur die jungen Menschen sondern offenbar alle Altersschichten an. Während die jüngeren Gäste vor allem tanzten und sich ausgelassen der Stimmung hingaben, standen die Älteren eher an den Tischen und schauten dem lebendigen Treiben zu.

„Wenn in Leopoldshöhe so etwas angeboten wird, muss man hingehen", erklärte eine Besucherin. Dieter Effertz, Pressesprecher des Schützenvereins, fasste den Erfolg gegenüber der LZ knapp zusammen: „Ist doch toll hier, oder?"

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