Kita "Regenbogenkinderland" in Schuckenbaum wird 40 Jahre alt

Thomas Dohna

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Geburtstag: Die Kinder der Tagesstätte Regenbogenkinderland in Schuckenbaum sangen zum 40-jährigen Bestehen der Einrichtung – und zum zweiten Geburtstag eines der Kinder, die heute die Einrichtung besuchen. Foto: Thomas Dohna - © Thomas Dohna
Geburtstag: Die Kinder der Tagesstätte Regenbogenkinderland in Schuckenbaum sangen zum 40-jährigen Bestehen der Einrichtung – und zum zweiten Geburtstag eines der Kinder, die heute die Einrichtung besuchen. Foto: Thomas Dohna (© Thomas Dohna)

Leopoldshöhe-Schuckenbaum. Vor 40 Jahren war das Familienzentrum Regenbogenkinderland in Schuckenbaum noch ein Kindergarten mit zwei Gruppen. 1978 gab es in der Gemeinde noch zwei andere Einrichtungen für Kinder. Jetzt feierten Kinder, Eltern, Mitarbeiterinnen und Gemeinde das 40-jährige Bestehen der Einrichtung. Sie hat sich innerlich und äußerlich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verändert.

„Wir haben uns professionalisiert", sagt Claudia Märzke, Leiterin des Regenbogenkinderlands. Sie arbeitet seit 1986 hier, seit 2010 leitet sie die Einrichtung. In diesen Jahren wuchs die Tagesstätte von zwei auf drei Gruppen. 2008 kamen nach und nach mehr Kinder unter drei Jahren in die Einrichtung. Jetzt gibt es zwei Gruppen für Kinder über drei Jahre und eine Gruppe für Kinder unter drei Jahre.

Mit Claudia Märzke betreuen 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Kinder. Wenn Eltern mehr Flexibilität benötigen, kommen auch Tagesmütter in die Einrichtung, um die Kinder dort zu betreuen. Der Beruf hat sich gewandelt. „Wir beobachten die Kinder und dokumentieren ihre Entwicklung", sagt Märzke. Das Familienzentrum organisiert Fortbildungen für Mitarbeiter, sie stehen Eltern bei Erziehungsfragen Rede und Antwort und geben Tipps.

Für etwa ein Drittel der 59 Kinder haben die Eltern die höchstmögliche Betreuungszeit 45 Stunden in der Woche gebucht. „80 Prozent der Kinder bleiben über Mittag", sagt Märzke. Die Eltern wünschen für die Kinder eine Ruhephase, bevor es nach Hause geht. Dann haben sie auch das größtenteils frisch gekochte Mittagessen genossen.

Vor einigen Jahren hat sich die Kindertagestätte als Literaturkindergarten zertifizieren lassen. „Ich erzähle sehr gern frei", sagt Claudia Märzke. Es sei berührend zu beobachten, wie die Kindern beim Erzählen oder Vorlesen immer ruhiger, stiller und gleichzeitig aufmerksamer werden.

Es gebe zum Wochenende die Büchertaschen, in denen Kinder Bücher aus dem mehr als 1000 Bände umfassenden Bestand der Einrichtung mit nach Hause nehmen können. Das war auch der Grund, warum viele Gäste Bücher als Geburtstagsgeschenk mitbrachten. Einen Korb voll übergab Bürgermeister Gerhard Schemmel.

Kitas

In der Gemeinde gibt es zehn Kindertageseinrichtungen. Vier werden von der Gemeinde Leopoldshöhe getragen, die anderen von der Arbeiterwohlfahrt, dem Deutschen Roten Kreuz und der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Asemissen/Bechterdissen. Alle Tagesstätten sind als Familienzentren zertifiziert.

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