Baubeginn der B66 erst im Herbst

Thomas Dohna

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 In älteren Plänen des Landesbetriebes Straßen.NRW sollte die Zufahrt zum Gewerbegebiet
Asemissen über Wochen gesperrt werden. Mittwoch werden in der Sitzung des Verkehrsausschusses neue
Pläne vorgestellt. - © Thomas Dohna
 In älteren Plänen des Landesbetriebes Straßen.NRW sollte die Zufahrt zum Gewerbegebiet
Asemissen über Wochen gesperrt werden. Mittwoch werden in der Sitzung des Verkehrsausschusses neue
Pläne vorgestellt. (© Thomas Dohna)

Leopoldshöhe. Der lang erwartete Baubeginn für die neue Trasse der B66 hat in der Vergangenheit für viele Diskussionen gesorgt. In der Sitzung des Ausschusses für Straßen, Plätze und Verkehr will der Landesbetrieb Straßen.NRW Mittwoch seine Pläne für den fließenden Verkehr vorstellen.

Die Bielefelder Behörde hatte zuerst geplant, die Fahrbahnen auf der alten Trasse der B66 zu verengen und das Gewerbegebiet über Wochen von der Zufahrt über die B66 abzuschneiden. Davon wären täglich rund 3500 Pkw und 400 Lkw betroffen gewesen, die dann über die noch zu bauende Verbindung zwischen Gewerbegebiet und Alleestraße, die Hansastraße und die Bahnhofstraße fahren würden. Dagegen protestierten die Unternehmen im Gewerbegebiet. Zu Stoßzeiten staut sich auf der Hauptstraße in Höhe der Bahnhofstraße der Verkehr bis hinunter in das Asemisser Zentrum. Die Idee, den Bruchweg als weitere Zufahrt zum Gewerbegebiet zumindest für den Pkw-Verkehr zu ertüchtigen, scheiterte.

Diese Pläne hat der Landesbetrieb nun geändert. Jetzt soll der Verkehr möglichst lange auf der alten Trasse wie bisher fließen. Auf der Höhe der Tunnelstraße/Hauptstraße solle es eine Umfahrung geben. In einer späteren Bauphase wird der Verkehr auf die neue Trasse geführt. Erst wenn die neu gebauten Straßen an das bestehende Netz angeschlossen werden, soll es zeitversetzt je ein- bis zweiwöchige Sperrungen an der Hauptstraße und an der Zufahrt zum Gewerbegebiet geben.
Wegen dieser veränderten Pläne können die Bauarbeiten erst im Herbst beginnen. Sie werden auch etwas länger dauern. Wie die Pläne genau aussehen, soll ein Vertreter des Landesbetriebes Straßen.NRW in der Sitzung des Verkehrsausschusses erläutern. Sie findet am Mittwoch, 5. Juni, ab 18 Uhr in der Mensa des Schulzentrums, Schulstraße, statt. Im Anschluss an die Sitzung haben die Besucher Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Neben den Plänen für den Neubau der B66 stehen noch zwei Anträge auf der Tagesordnung. Die CDU möchte über die Einrichtung eines Radfahrerschutzstreifens auf der Heeper Straße diskutieren, die SPD über die Einrichtung einer Tempo-30-Zone für die Alte Hövenstraße. Diese beiden Punkte werden vor der Vorstellung der neuen Pläne zur B66 erörtert.

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