Rekordbeteiligung bei Blutspende in Helpup

Knut Dinter

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Birgit Hunke (r.) aus Helpup nimmt, so oft es geht, die Blutspendetermine wahr. Hinter ihr Ehemann Axel Hunke. Als Vertreterin des Deutschen Roten Kreuzes dankte ihr Birgit Stotzka für insgesamt 25 Blutspenden. - © Knut Dinter
Birgit Hunke (r.) aus Helpup nimmt, so oft es geht, die Blutspendetermine wahr. Hinter ihr Ehemann Axel Hunke. Als Vertreterin des Deutschen Roten Kreuzes dankte ihr Birgit Stotzka für insgesamt 25 Blutspenden. (© Knut Dinter)

Oerlinghausen. Vielerorts werden derzeit Blutspenden abgesagt. In Helpup nicht – und prompt kamen weit mehr Freiwillige in die Grundschule als sonst.

Die Corona-Pandemie machte umfangreiche Vorsichtsmaßnahmen erforderlich, für die Helfer war der Mundschutz Pflicht. Wer spenden wollte, musste sich zunächst die Hände desinfizieren und Fragen zum Gesundheitszustand beantworten. Selbst leichter Husten oder Schnupfen waren ein Ausschlusskriterium. Berührungslos wurde die Körpertemperatur gemessen. Begleitpersonen wurden gar nicht erst eingelassen.

Insgesamt 129 Personen spendeten Blut

Alle Spender hielten die Vorsichtsmaßnahmen ein. Unter dem langgestreckten Vordach der Schule war genügend Platz für die Warteschlange. Die örtliche Blutspendebeauftragte Birgit Stotzka war überrascht, wie diszipliniert und geduldig sich die Spender einreihten. „Es war enorm viel los. Insgesamt kamen 129 Personen. Sonst sind es höchstens 90." Besonders erfreut zeigte sie sich über die Rekordzahl von 17 Erstspendern.

Demgegenüber biete die Grundschule großzügige Bedingungen, stellte Birgit Stotzka fest. Es stünden genug Klassenräume zur Verfügung, so dass sich die Wartenden nicht zu nahe kamen und die Behandlungsliegen in großem Abstand aufgestellt werden konnten. Als treue Blutspender geehrt wurden neben Birgit Hunke (25 Blutspenden) auch Dieter John und Alfred Kuhlmann (50 Blutspenden). Alle Spender bekamen eine kleine Flasche Desinfektionsmittel. Der Imbiss entfiel, dafür gab es verpackte Snacks zum Mitnehmen.

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