Ozonwarngeräte für Schulen und Kindergärten - made in Oerlinghausen

Gunter Held

Markus Kessler stellt sein Ozonmessgerät vor: Im Hintergrund, mit ausreichend coronabedingtem Abstand, stehen die Kita-Leiterinnen (von links) Gudrun Rubart-Wend, Claudia Märzke, Birgit Rimatzki und Elke Schlepphorst sowie Bürgermeister Gerhard Schemmel.  - © Gunter Held
Markus Kessler stellt sein Ozonmessgerät vor: Im Hintergrund, mit ausreichend coronabedingtem Abstand, stehen die Kita-Leiterinnen (von links) Gudrun Rubart-Wend, Claudia Märzke, Birgit Rimatzki und Elke Schlepphorst sowie Bürgermeister Gerhard Schemmel.  (© Gunter Held)

Leopoldshöhe. Die Sorge um seine älteste Tochter hat Markus Kessler bewogen, die Entwicklung eines Ozonwarngerätes anzustoßen: „Als unsere Tochter ganz klein war, hat meine Frau gesagt, dass wir bei schönstem Sonnenschein wieder ins Haus müssten. Wegen der Ozonbelastung." Damals fing er an, sich für das Thema zu interessieren. Heute bietet seine Firma „EASY IOT" Geräte an, die die Ozonbelastung auf einen Blick erkennbar machen – mit einer LED, die grün, gelb oder rot leuchtet.

Der Gemeinde hat Kessler nun für die vier Kindertagesstätten jeweils ein Gerät zum Warenwert überlassen. Wie der Name sagt, sind die Geräte sehr einfach zu bedienen: Ans Stromnetz oder eine Powerbank anschließen – fertig. Die Daten über die Ozonwerte empfängt das Gerät von einer zertifizierten Messstation in Bielefeld und zwar rund um die Uhr, sieben Tage in der Woche. Ist der Ozonwert in Ordnung, leuchtet die grüne LED, bei Werten zwischen 120 und 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft wechselt die LED zu gelber Farbe und ab 180 Mikrogramm pro Kubikmeter leuchtet das Lämpchen rot – und dann heißt es für die Kinder: drinnen spielen.

Die beim Pressegespräch anwesenden Leiterinnen der Kitas, Gudrun Rubart-Wend, Elke Schlepphorst, Claudia Märzke und Birgit Rimatzki sind über die Messgeräte sehr erfreut, denn bisher mussten die Erzieherinnen erst im Internet recherchieren, wie hoch der Ozonwert aktuell ist. „Das gibt uns eine größere Sicherheit, weil auch von Eltern Nachfragen kommen", sagte Gudrun Rubart-Wend. Nach Ansicht von Markus Kessler ist das Gerät auch geeignet für Schulen und Tagesmütter, die es zu einem Vorzugspreis bekommen sollen.

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