Geldsegen für drei Leopoldshöher Sportvereine

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Vor den Toren des Tennisclubs Leopoldshöhe. - © Oliver König
Vor den Toren des Tennisclubs Leopoldshöhe. (© Oliver König)

Leopoldshöhe. Das sind gute Nachrichten für den Tennisclub Leopoldshöhe, den Schützenverein Nienhagen und den Reit- und Fahrverein Lützow-Schuckenbaum. Die Sportvereine erhalten jetzt Gelder im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“.

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat am Dienstag Projekte vorgestellt, die förderwürdig sind. Bereits mehr als 1500 Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen profitieren, heißt es in einer Pressemitteilung. Konkret zielt diese Unterstützung durch das Land auf die Modernisierung und Sanierung von Sportstätten ab, die sich im Eigentum von Sportvereinen oder -verbänden befinden, die gepachtet oder langfristig gemietet sind. Ein besonderer Schwerpunkt liege dabei auf energetischer, digitaler Modernisierung, Geschlechtergerechtigkeit, der Herstellung von Barrierefreiheit und auf Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen, Verletzungen und Schäden im Sport.

Mit einer Finanzspitze in Höhe von 135.087 Euro erhält der Tennisclub Leopoldshöhe die höchste Summe von den drei Vereinen. Ein Verwendungszweck ist bereits angegeben. Mit dem Geld sollen die Modernisierung der Vereinsheimanlage und des Platzes vorangetrieben werden, heißt es in der Mitteilung weiter. Auch der Schützenverein Nienhagen und Umgebung hatte einen Antrag gestellt. Er profitiert nun von dem Programm mit einer Förderung in Höhe von 41.063 Euro. Hier soll das Geld in die Modernisierung der Schießsportanlage fließen.

Als dritter Verein kann sich der Reit- und Fahrverein Lützow-Schuckenbaum über eine Summe aus dem Topf des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ freuen. Finanziert wird damit die Modernisierung des Springplatzes in Höhe von 93.150 Euro. Alle Vereine müssen übrigens auch einen Eigenanteil nachweisen.

„Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren“, wird die Staatssekretärin Andrea Milz wird in der Pressemitteilung zitiert. Das ehrenamtliche Engagement werde damit ebenfalls gewürdigt. Insgesamt stelle das Land Nordrhein-Westfalen eine Summe von 300 Millionen Euro zur Verfügung.

Und bewerben können sich Vereine immer noch. Anträge können bis zum 31. Januar 2022 gestellt werden. Jeder Stadt- oder Kreissportbund hat aber auch die Möglichkeit, eigene, vorgezogene Antragsfristen zu setzen.

Mehr unter www.lsb.nrw

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