Sanierung des Lügder Rathaus fast beendet

Achim Krause

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Die Möbel kehren zurück: Sven Biesemeyer und Hans-Jörg Küster tragen die Tische wieder an ihre ursprünglichen Plätze im Ratssaal, in dem ab Montag wieder getagt wird. - © Achim Krause
Die Möbel kehren zurück: Sven Biesemeyer und Hans-Jörg Küster tragen die Tische wieder an ihre ursprünglichen Plätze im Ratssaal, in dem ab Montag wieder getagt wird. (© Achim Krause)

Lügde (afk). Die Umbau- und Sanierungsphase im Lügder Rathaus geht dem Ende entgegen. Am kommenden Montag soll dort erstmals wieder seit Beginn der Bauarbeiten im März eine Sitzung eines Ratsgremiums stattfinden.

Noch schwingen die Maler die Pinsel, die Elektriker setzen die letzten Lampen ein und die Tischler nageln die Fußleisten an. „Wir werden aber bis Montag fertig sein“, verspricht Bürgermeister Heinz Reker. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Planung wird die sanierten Räumlichkeiten einweihen.

Die Barrierefreiheit ist hergestellt, das Gebäudeinnere wirkt hell und freundlich – nicht zuletzt durch die energiesparende Beleuchtung und den frischen Anstrich. Für die Bediensteten war das Rathaus die jüngsten Monate kein Traumarbeitsplatz. „Uns allen war klar, dass das nicht ohne Einschränkungen mit Staub und Lärm und Umzügen innerhalb des Hauses vonstatten gehen würde“, sagt Reker.

Ein Raum aber hat sein Gesicht gewahrt: der Ratssaal. Die Holzvertäfelung an der Decke und den Wänden mit dem eingelegten Lügder Stadtwappen an der Stirnseite wurde zwar von Grund auf mit einer Spezialflüssigkeit gereinigt und aufpoliert. Und auch der Fußboden erhielt einen völlig neuen Parkettbelag, aber seinen Charme hat der große Saal behalten. Mitarbeiter des Bauhofes tragen bereits das Mobiliar in den Raum. Die Stühle und Tische waren 2013 aus dem Kreishaus in Detmold übernommen worden und lösten damals die Einrichtung aus den 60er Jahren ab.

„Unser Ziel, die letzte Ratssitzung 2016 wieder in unserem Sitzungssaal abhalten zu können, haben wir sogar noch einen Monat früher erreicht“, freut sich der Bürgermeister. Die gute Nachricht für die Stadtkasse: Der vorgegebene Kostenrahmen von 1,65 Millionen Euro wird eingehalten. Die energetische Sanierung wie auch die Barrierefreiheit werden zu 70 Prozent vom Land bezuschusst. Auch außen ist as Rathaus fast fertig – es fehlt nur noch die stählerne Eingangsüberdachung. Die soll noch im November angebaut werden.

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