Versuchter Totschlag: Vier Männer nach Vatertagsschlägerei vor Gericht

Astrid Sewing

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Justizia (© Symbolbild: pixabay.com)

Detmold. Die Stimmung war euphorisch, die Gruppe am Vatertag 2017 bester Stimmung. Doch am Bahnhof in Lügde endete es in einer wüsten Schlägerei. Vor Gericht müssen sich am Freitagmorgen vier junge Männer verantworten, denn am Ende gab es einen Schwerverletzten, der am Boden liegend heftige Tritte gegen den Kopf einstecken musste. Die Anklage spricht von versuchtem Totschlag.

Peter O. (alle Namen geändert) sagt zuerst aus und schildert, dass er angegriffen und von einem Mann am Bahnhof geschubst und bedroht worden sei. Der 23-Jährige war über die Bahngleise gegangen und ein Mann hatte ihn daraufhin als schlechtes Vorbild bezeichnet. "Ich habe mich dafür entschuldigt, dass ich über die Bahngleise gegangen bin, als ich gesehen habe, dass da auch Kinder standen, aber der hat nicht locker gelassen." Der Mitangeklagte Sven G., der in Osnabrück Jura studiert, gibt an, er sei volltrunken gewesen. Er könne sich nicht daran erinnern, dass es eine schlimme Schlägerei gegeben hatte. Vor Gericht entschuldigt er sich ausdrücklich bei dem Opfer, das als Nebenkläger die Verhandlung verfolgt, auch wenn die Verletzungen nicht von ihm verursacht worden seien.

Weitere Informationen folgen.

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