Böller explodiert einem Mann im Emmerauenpark in der Hand

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Feuerwehr (© Symbolbild: Pixabay)

Lügde. Sogenannte „Polenböller" sind sehr gefährlich – das mussten zwei Männer aus Lügde am Samstagabend schmerzlich erfahren. Die 33- und 44-Jahre alten Männer zündeten einen solchen verbotenen Knallkörper gegen 18.20 Uhr im Emmerauenpark. Beide wurden dabei verletzt.

Da der Polenböller unmittelbar nach dem Entzünden in der Hand des 33-Jährigen explodierte, zog sich der Mann erhebliche Verletzungen zu. Er musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Der 44-Jährige verletzte sich nur leicht. Damit der Hubschrauber landen konnte, wurde durch die Feuerwehr Lügde auf dem Sportplatz ein Hubschrauberlandeplatz eingerichtet. Die Polizei weist darauf hin, dass es außer zu bestimmten Zeiten zu Silvester nicht gestattet ist, Knallkörper zu verwenden, und nicht zugelassen Böller sind generell verboten.

Weiterer Einsatz beschäftigt die Rettungskräfte

Am Samstagabend haben Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr eine Ölspur im Schildweg abgestreut. Dazu mussten sie die Straße sperren. Ein 37-jähriger Feuerwehrmann stand zu diesem Zweck am Kreisverkehr Schildweg/Waldstraße und hielt gegen 19.35 Uhr die 65-jährige Fahrerin eines silberfarbenen Mazdas an. Nach einem kurzen Gespräch wendete die Frau ihren Wagen.

Dabei erfasst sie den 37-jährigen, der über die Motorhaube des Mazdas fiel, und entfernte sich anschließend vom Unfallort. Die Polizei konnte sie kurz darauf anhalten, ihr Führerschein wurde beschlagnahmt. Der Feuerwehrmann wurde leicht verletzt.

Die Polizei in Detmold bittet Zeugen, sich unter Tel. 05231-6090 zu melden.

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