Das erwartet die Besucher bei "Kultur im Kloster" in Lügde

Jana Beckmann

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Demnächst in Lügde: Klänge aus der Flasche gibt es bei GlasBlasSing. - © Robert Maschke/Yves Suckdorf
Demnächst in Lügde: Klänge aus der Flasche gibt es bei GlasBlasSing. (© Robert Maschke/Yves Suckdorf)

Lügde. Das Kultur-Büro OWL und die Kolpingfamilie Lügde haben in Zusammenarbeit das Programm für „Kultur im Kloster" vorgelegt. In dieser Saison beginnt die Reihe am 19. Oktober mit „Flaschmob". Und das gehört sehr wohl so geschrieben, denn bei den Jungs von GlasBlasSing stehen Flaschen im Vordergrund.

„Mit dem Blick für das Besondere im Alltäglichen verwandeln sie den Getränkemarkt zum Konzertsaal, wird die Pulle zur magischen Klangschatulle, mit der sich so einige dahinhinwelkende Melodien leichthändig generalüberholen lassen", heißt es in der Ankündigung der Veranstalter.

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    Tickets

    Beginn ist jeweils um 20 Uhr im Klostersaal, Mittlere Straße 2 in Lügde. Eintrittskarten für die Reihe „Kultur im Kloster" gibt es unter anderem in den Geschäftsstellen der Lippischen Landes-Zeitung.

    In Lügde sind sie bei der Firma Hubert Thiele, Dieselstraße 2, Tel. (05281) 7140, und in der Blumendiele Schlieker, Vordere Straße 2, Tel. (05281) 77812, erhältlich. Wer sich für mehrere Programmpunkte interessiert, kann sich auch ein Abo sichern. Weitere Informationen gibt es unter www.kulturimkloster.de im Internet.

Am 16. November schießt Impro-Comedy-Gott Sascha Korf „Aus der Hüfte, fertig, los!" Stets charmant und immer unvorhersehbar macht er nach Angaben des Kultur-Büros und der Kolpingfamilie jeden Saal zur Bühne und nimmt die Zuschauer tatsächlich an die Hand, um sie in seine Welten zu entführen. Nach dem Motto „alles ist möglich" zaubere Sascha Korf aus jedem Abend ein neues Ereignis.

Ein Wiedersehen mit Erwin Grosche steht am 14. Dezember an – dieses Mal mit neuem Programm: „Wie aus heiterem Himmel – Gedankenblitze und poetische Niederschläge". Was die Besucher dabei erwartet? „Grosche ist ein Clown, ein Philosoph und ein perfekter Reiseführer durchs wilde Absurdistan", so die Veranstalter in ihrer Pressemitteilung.

Am Jahresanfang können die Besucher mit Michael Feindler eine großartige Neuentdeckung machen. Er kommt am 25. Januar zu „Kultur im Kloster". Die Sprache sei seine Waffe, die Gesellschaft der Schleifstein, an dem er sie schärfe. Reime und Rhythmen seien dabei kein Selbstzweck, sondern bildeten den Teppich, auf dem man über alles stolpere, was darunter gekehrt worden sei.

Sven Kemmler hält am 15. Februar eine kabarettistische und zugleich die wohl komischste, ungewöhnlichste und sinn-vollste „Englischstunde" der heutigen Zeit im Klostersaal ab – so vermuten zumindest die Macher der Reihe. Er sei der unübertroffene Außenminister des Kabaretts und Meister der internationalen Pointe.

Bruno „Günna" Knust, Kabarettist und ehemaliger Stadionsprecher von Borussia Dortmund, gibt am 28. März „Volle Breitseite". Er will seine markant knarzige Stimme gegen den stetig zunehmenden Trend zum Couch-Potatoe erheben und zu einem aktiven Leben ermutigen.

Sarah Bosetti hat eine Superkraft und bringt sie laut der Ankündigung der Veranstalter am 25. April in Lügde zum Einsatz: Sie kann Hass in Liebe verwandeln. Während sich ganz Deutschland fragt, was wir gegen die Wut und Feindseligkeit in unserer Gesellschaft tun können, versammelt sie die schönsten Hasskommentare, die sie bekommt, und macht aus ihnen lustige Liebeslyrik und witzige Geschichten.

Den Schlussstrich unter diese Saison von „Kultur im Kloster" ziehen am 30. Mai Funke & Rüther. Im kabarettistischen Jahresrückblick „Storno" pflügt dieses Duo, bildlich gesprochen, eine Schneise durch die Republik. Im Lügder Klostersaal präsentieren die beiden ihre Höhepunkte aus 30 Jahren.

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