Neue Schutzhütte am Osterkreuz lädt Wanderer zum Verweilen ein

Lorraine Brinkmann

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Die Wanderhütte bietet Schutz vor Unbilden des Wetters.  - © Heimat- und Museumsverein Lügde
Die Wanderhütte bietet Schutz vor Unbilden des Wetters.  (© Heimat- und Museumsverein Lügde)

Lügde. Nachdem die alte im Juli vergangenen Jahres abgebrannt ist, freut sich der Heimat- und Museumsverein Lügde, die neue Schutzhütte am Osterkreuz präsentieren zu können. Vor rund zwei Wochen hatte die Zimmerei Ohms die Überreste des Vorgängers entfernt und die neue Wanderhütte aufgebaut.

„Pünktlich zum Schneefall“, resümiert Vorsitzender Josef Huppertz, der den Nachfolger schon bei einer Wanderung unter die Lupe genommen hat. Er sei froh, dass sowohl Touristen als auch Einheimische nun wieder eine Möglichkeit haben, sich ein wenig auszuruhen und die Aussicht zu genießen. Das Osterkreuz habe eine wichtige Bedeutung, sei es doch ein Zeichen des christlichen Widerstandes gegen die Nazi-Diktatur, erklärt der Vorsitzende.

Die neue Hütte entspreche ihrem Vorgänger, sei allerdings etwas kleiner. Weil die alte durch einen Brand zu Schaden gekommen war, habe die Versicherung die Kosten für den Nachfolger übernommen. „Sie hat zunächst geprüft, ob die alte Hütte abgebaut werden muss oder ob man sie noch reparieren kann“, sagt Josef Huppertz. Letztlich sei aber nur eine Entfernung in Frage gekommen. Der Vorsitzende vermutet, dass die alte Hütte vorsätzlich in Brand gesteckt wurde. „Ein Täter wurde allerdings nicht ermittelt. Auch Zeugen gab es keine.“ Dem Heimat- und Museumsverein gehören mehrere dieser Hütten.

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