Erste Vorbereitungen für den Osterräderlauf in Lügde

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Die alte Dreschmaschine tut immer noch ihre Arbeit, jetzt ist das Roggenstroh bereit.

 - © Dieter Stumpe
Die alte Dreschmaschine tut immer noch ihre Arbeit, jetzt ist das Roggenstroh bereit. (© Dieter Stumpe)

Lügde. Der Osterräderlauf 2022 ist gesichert – zumindest, wenn Corona den Dechen keinen Strich durch die Rechnung macht. Fast alle aktiven Dechen waren jetzt dabei, als in der Dechenscheune am Dallensenweg in Lügde die Ende Juli eingebrachte Ernte des Langhalmroggens mit der alten Dreschmaschine gedroschen werden konnte.

Da der vereinseigene Acker am Osterberg dieses Mal für den Anbau nicht zur Verfügung stand – nach drei Jahren Ernte hat er ein Jahr brach gelegen – hat Landwirt Niklas Brusmeier den Langhalmroggen auf seinem Acker im Brakerfeld angebaut. Die Dreschmaschine war im Laufe des Jahres von den „Experten" des Dechenvereins entsprechend gewartet worden und somit klappte der Anlauf der alten Maschine sofort. Innerhalb von knapp zwei Stunden war die Arbeit erledigt.

120 Bund langes Roggenstroh lagern nun in der Dechenscheune, es ist also auch noch ein kleiner Puffer vorrätig, denn etwa 110 werden gebraucht. Damit verfügen die Dechen nun wieder über einen ausreichenden Strohvorrat, um im kommenden Jahr ihren traditionellen Osterräderlauf starten zu können.

Beim Imbiss nach getaner Arbeit dankte Oberdeche Uwe Stumpe allen Dechen und hofft wie der gesamte Dechenverein sowie wohl auch die Lügder Bevölkerung, dass der Osterräderlauf 2022 auch wirklich stattfinden kann.

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