Lügde richtet Anlaufstelle ein

Astrid Sewing

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In ganz Lippe werden zur Zeit Spenden für die Ukraine und Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten gesammelt - wo wie auf dem Foto bei der Feuerwehr Blomberg. - © Freitag-TV
In ganz Lippe werden zur Zeit Spenden für die Ukraine und Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten gesammelt - wo wie auf dem Foto bei der Feuerwehr Blomberg. (© Freitag-TV)

Lügde. Die furchtbaren Ereignisse des russischen Angriffs auf die Ukraine haben auch in Lügde für Entsetzen über den menschenrechts- und völkerrechtswidrigen Krieg ausgelöst. Am Dienstag sind die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine in Lügde angekommen; weitere sind angekündigt worden und noch auf dem Weg.

Derzeit sei das Aufnahmeverfahren für die ankommenden Flüchtlinge aus der Ukraine auf der Ebene von Bund und Land noch nicht geregelt worden, schreibt die Stadt. Es gebe eine Zusammenarbeit mit der Ausländerbehörde des Kreises. Um vorab alle die an die Stadt gerichteten Anliegen in Bezug auf die Aufnahme und Versorgung ankommender Ukrainerinnen und Ukrainern zu bündeln, wurde eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Hier gibt es Informationen, aber es sollte auch auf diesem Weg die Ankunft von geflüchteten Personen aus der Ukraine, möglichst mit einer Kontakt-Telefonnummer, mitgeteilt werden. Vorrangiges Ziel sei es, den ankommenden Menschen umgehend zu helfen und Unterkunft und Verpflegung zukommen zu lassen.

Die Stadt bittet darum, momentan der Verwaltung keine Kleidung oder Möbel anzubieten, da für diese Sammlungen nicht die logistischen Voraussetzungen bestünden. Bürgermeister Torben Blome bedankt sich bei allen, die ihre Hilfe bei der Aufnahme, Begleitung und Unterstützung der Menschen bereits signalisiert haben.

fluechtlingsaufnahme@luegde.de

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