Die Stadt Lügde erhält Förderbescheid für Konzept zum Starkregenrisikomanagement

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Bürgermeister Torben Blome sowie Lutz Kunz und Michael Kohlenberg von der Bezirksregierung Detmold (von links). - © Stadt Lügde
Bürgermeister Torben Blome sowie Lutz Kunz und Michael Kohlenberg von der Bezirksregierung Detmold (von links). (© Stadt Lügde)

Lügde. Die Stadt Lügde will für Starkregen-Ereignisse gewappnet sein. Nun hat die Stadt im Rathaus in Anwesenheit von Vertretern der Bezirksregierung Detmold einen Förderbescheid über 31.700 Euro für die "Aufstellung eines Konzepts zum Starkregenrisikomanagement erhalten", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Lügde.

Lutz Kunz, Abteilungsleiter für Umwelt und Arbeitsschutz bei der Bezirksregierung: „Der Klimawandel und die damit einhergehenden Extremwettersituationen machen es erforderlich, dass Kommunen sich unter anderem mit dem Thema der Starkregenvorsorge befassen. Die Stadt Lügde geht mit gutem Beispiel voran: Das geplante Konzept zum Starkregenrisikomanagement zeigt wichtige Aspekte, um starkregenbedingte Überflutungsschäden zu mindern sowie geeignete Vorsorgemaßnahmen zu planen und umzusetzen.“

Der Auftrag soll an ein Fachbüro vergeben werden

Zum Aufstellen eines Konzepts werde unter anderem untersucht, wo Überflutungsgefahr besteht, welche Objekte beziehungsweise Gruppen (zum Beispiel Schulen oder auch Altenheime) gefährdert sein könnten und wie mit einem Starkregenereignis umzugehen ist.

Bevor ein Fachbüro den Auftrag zur Aufstellung des Konzeptes bekommt, müsse die Stadt Lügde eine Vergabe einleiten. Wenn alles nach Plan verlaufe, werde die Stadt Lügde ab 2024 künftig besser gegen Starkregen gewappnet sein als bisher.

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