Historisches Kampftraining im Freilichtmuseum

Birgit Guhlke

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Schaukampf: Im Freilichtmuseum zeigen Darsteller immer wieder einmal, wie sich vor Jahrhunderten Kämpfe zugetragen haben.
Schaukampf: Im Freilichtmuseum zeigen Darsteller immer wieder einmal, wie sich vor Jahrhunderten Kämpfe zugetragen haben.

Oerlinghausen. Um die Grundlagen historischer Kampfdarstellung geht es bei einem Kursus, den das Archäologische Freilichtmuseum am Samstag, 25. April, anbietet. Und weil die Teilnehmer dabei auch mit Schwert, Speer, Schild und Axt umgehen werden, liegt das Mindestalter bei 16 Jahren.

Das Seminar umfasst eine Einführung in diese auf einen Wettbewerb ausgerichtete, also kompetitive Kampfdarstellung, heißt es in einer Information des Freilichtmuseums am Barkhauser Berg 2-6. Das werde auch bei Veranstaltungen wie zu der Schlacht von Hastings praktiziert - und auch in Oerlinghausen. Die Teilnehmer lernen Techniken im Umgang mit den Waffen kennen, die im ausgehenden Frühmittelalter eingesetzt worden sind. Dabei geht es darum, Schwert und Axt, Schild, Speer und Langaxt richtig zu handhaben. Wer mitmacht, lernt zudem allgemeine Haltungs- und Schritttechniken. Hier liege der Schwerpunkt "auf Grundtechniken mit Einhandwaffe und Schild", wie es in der Information zu dem Kursus heißt. Wer Spaß an diesem Training gefunden hat und seine Fähigkeiten ausbauen möchte, kann sich der Gruppe anschließen, die einmal wöchentlich im Museum trainiert.

Das Seminar finde im Freien statt, die Teilnehmer sollten also in robuster und wetterfester Kleidung erscheinen. Das Trainingsmaterial werde gestellt, wer mag, kann seine eigene Ausrüstung mitbringen, sofern sie für das Training geeignet sei.

Essen gibt es nicht, die Teilnehmer sollten sich etwas mitbringen. Für Wasser und einen Nachmittagskaffee ist gesorgt.
Infos und Anmeldung

Tel. (0 52 02) 22 20

E-Mail: info@afm-oerlinghausen.de

www.afm-oerlinghausen.de

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