Anerkennung für Museumsleiter Roeland Paardekooper

Gunter Held

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Mitten im Museum: Roeland Paardekooper sorgt mit seiner Arbeit für ein lebendiges Bild der Geschichte. - © Privat
Mitten im Museum: Roeland Paardekooper sorgt mit seiner Arbeit für ein lebendiges Bild der Geschichte. (© Privat)

Oerlinghausen. Roeland Paardekooper, Leiter des Archäologischen Freilichtmuseums, wird mit dem Museum-Horizon-Preis ausgezeichnet. Er erhält den Preis für seinen Beitrag zur Professionalisierung der Archäologischen Freilichtmuseen auf den Gebieten Finanzmanagement, Interpretation und Öffentlichkeitsarbeit.

Der Preis wird seit 2009 vom Hans-Manneby-Gedächtnisfonds für museale Entwicklung vergeben. Diese Stiftung ist vom Interkontinentalen Museumsnetzwerk SAMP und der schwedischen Sektion des Internationalen Rates der Museen der UNESCO gegründet worden. Der Sitz ist in Stockholm. Und dort wird am 27. September auch die Preisverleihung an Paardekooper stattfinden.

Mit seiner Arbeit setzt er sich ein für permanente und bedeutsame Kontakte zwischen Archäologischen Freilichtmuseen weltweit mit dem Ziel ein, Zusammenarbeit zu unterstützen und die Methoden zu professionalisieren, die im Bereich der Experimentellen Archäologie zum Einsatz kommen.

Die internationalen Partner im Netzwerk von Freilichtmuseen, profitieren von Paardekoopers grundsätzlicher Überzeugung, dass die Vergangenheit von großem Wert für die Gegenwart ist, und zwar mittels eines unterstützenden Dialogs zwischen Besuchern, Interpreten materiellen und immateriellen Erbes, und Vertretern höchster Handwerkskunst, die frühgeschichtliches Leben, Methoden und Fähigkeiten vorführen.

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