Oerlinghauser wegen Freiheitsberaubung vor Gericht

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Detmold/Oerlinghausen. Ein Oerlinghauser muss sich ab kommender Woche vor dem Amtsgericht Detmold verantworten. Der Vorwurf: Freiheitsberaubung.

Die Staatsanwaltschaft Detmold legt dem zur Tatzeit 31 Jahre alten Angeklagten zur Last, im Jahr 2018 in 20 Fällen seine damalige Freundin in der gemeinsamen Wohnung gegen ihren Willen unter Verwendung von Handschellen und Fahrradschlössern gefesselt zu haben.

Laut Pressemitteilung des Amtsgerichts habe der Mann am 12. Juni vergangenen Jahres bei der Polizei behauptet, seine Freundin habe mehrfach versucht, ihn zu töten. Wegen seiner Aussage, die das Amtsgericht als wahrheitswidrig einstuft, sei seine Freundin, die psychisch krank gewesen sei, für mehrere Monate aufgrund eines ergangenen Unterbringungsbeschlusses in der Psychiatrie untergebracht worden.

In der Hauptverhandlung vor dem Landgericht Detmold im Dezember 2018 habe der Mann dann erneut als Zeuge die falschen Behauptungen wegen der Tötungsversuche wiederholt. Das Gericht habe ihm jedoch nicht geglaubt und die Freundin insoweit freigesprochen.

Der Angeklagte wird von Rechtsanwalt Johannes Salmen aus Lage verteidigt. Der Prozess wird am Freitag, 15. März, ab 9 Uhr vor dem Schöffengericht verhandelt.

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