"Defibrillatoren für Oerlinghausen": Schnelle Hilfe beim Herzstillstand

Horst Biere

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Überlebenshilfe: (von links) Das Projekt „Defibrillatoren für Oerlinghausen" unterstützen Kamil Gorny, Walter Knörrich, Georg Hemkendreis und Henner Wachsmuth-Melm. - © Horst Biere
Überlebenshilfe: (von links) Das Projekt „Defibrillatoren für Oerlinghausen" unterstützen Kamil Gorny, Walter Knörrich, Georg Hemkendreis und Henner Wachsmuth-Melm. (© Horst Biere)

Oerlinghausen. Die Bergstadt soll noch sicherer werden – das ist das Ziel einer Kampagne, die der Marketingverein in Verbindung mit der Stadtverwaltung gestartet hat. „Wir wollen im ganzen Stadtgebiet für schnelle Erste Hilfe bei Herzstillstand sorgen", sagt Georg Hemkendreis, Vorsitzender des Marketingvereins. Daher sei eine Initiative für die Anschaffung von Defibrillatoren ins Leben gerufen worden – das sind handtaschengroße Geräte, die das still stehende Herz durch kleine Stromimpulse wieder zum Schlagen bringen.

Bürgermeister Dirk Becker begrüßt die Aktion: „Wir haben in Oerlinghausen in einem ersten Schritt drei Defibrillatoren bestellt, deren Kosten dankenswerterweise von Sponsoren übernommen werden. Über weitere Unterstützung freuen wir uns natürlich." Wichtig sei, dass die Geräte an zentralen Punkten mit viel Publikumsverkehr zu finden sind. Deshalb wird ein Defibrillator im Rathaus angebracht. Ein zweiter soll in die Melmsche Hirschapotheke kommen, dessen Inhaber eines der 2000 Euro teuren Geräte gesponsert hat. Als Ort für den dritten Defibrillator hat der Marketingverein die neue Sporthalle in Helpup ausgesucht. Die Kosten hat das Allianz-Büro Knörrich übernommen.

Georg Hemkendreis wies bei der Vorstellung eines Defibrillators auf dessen einfache Bedienung hin. Selbst unter Stress im Notfall könne die hilfsbedürftige Person sofort versorgt werden, da eine kräftige Stimme verständliche, präzise Anweisungen gebe und Schritt für Schritt die Bedienung erläutere. Auch im Eingangsbereich der Stadtwerke an der Zeppelinstraße findet sich ein Defibrillator.

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