Carsten Kopsieker leitet die Segelflugschule Oerlinghausen

Horst Biere

  • 0
Carsten Kopsieker (r.) ist jetzt für die Organisation der Segelflugschule verantwortlich. Vereinsvorstand Georg Hemkendreis freut sich auf die Zusammenarbeit. - © Horst Biere
Carsten Kopsieker (r.) ist jetzt für die Organisation der Segelflugschule verantwortlich. Vereinsvorstand Georg Hemkendreis freut sich auf die Zusammenarbeit. (© Horst Biere)

Oerlinghausen. Die Segelflugschule Oerlinghausen hat einen neuen Schulleiter. Carsten Kopsieker ist seit dem 1. September für die Organisation im Segelflug-Leistungszentrum verantwortlich.

Der 44-Jährige erlernte vor seiner fliegerischen Tätigkeit ganz bodenständig den Beruf des Werkzeugmachers. In seiner weiteren beruflichen Entwicklung durchlief er erfolgreich mehrere Stationen – zuletzt als Geschäftsführer eines Automobil-Zulieferunternehmens. Seine Flugkarriere begann Carsten Kopsieker 1990 als Mitglied im Herforder Segelflugverein in Oerlinghausen. Im Laufe der Jahre erwarb er alle Segelfluglizenzen und die Lizenzen für Motorflug. Die segelfliegerischen Erfahrungen hat er als Sportsoldat, C-Kader Mitglied und bei zahlreichen Teilnahmen an deutschen und internationalen Wettbewerben gesammelt.

Georg Hemkendreis, vom Vorstand der Segelflugschule Oerlinghausen, freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Schulleiter. „Wir sind nach dem ausführlichen Ausschreibungsverfahren überzeugt, dass Carsten Kopsieker unser Team verstärken und die Segelflugschule unternehmerisch führen wird", sagt Hemkendreis.

12 Vereine aus OWL haben sich zum Luftsportzentrum zusammengeschlossen

Am Oerlinghauser Flugplatz haben sich zwölf Vereine aus ganz Ostwestfalen, die auch im Segelfliegen ausbilden, zum Luftsportzentrum zusammengeschlossen – vom ersten Start bis zum Wettbewerbsfliegen wird hier geschult. Darüber hinaus hat der Aeroclub die Oerlinghauser Segelflugschule zu seiner offiziellen Sportschule ernannt. Der Flugplatz Oerlinghausen verzeichnet europaweit die meisten Segelflugstarts. Etwa 25.000 Mal im Jahr heben hier die Flugzeuge ohne Motorantrieb ab.

Darüber hinaus fliegen hier an der günstigen Südseite des Teutoburger Waldes auch Motorsegler, Ultraleichtflieger, Motor- und Modellflugzeuge, Drachen, Gleitschirme und Ballone.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2020
Inhalte von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

0 Kommentare
0 Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem gültigen LZ-Plus-Zugang möglich. Jetzt testen!