Diskussion um Freibad-Förderverein in Oerlinghausen

Gunter Held

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Die Grünen können sich gut vorstellen, dass der Betrieb des Freibades von einem Förderverein mit unterstützt wird. - © Karin Prignitz
Die Grünen können sich gut vorstellen, dass der Betrieb des Freibades von einem Förderverein mit unterstützt wird. (© Karin Prignitz)

Oerlinghausen. Die Grünen haben sich Gedanken zu Finanzierungs- und Unterstützungsmöglichkeiten bei der Sanierung des Freibades gemacht. Sie bringen die Idee eines Fördervereins ins Spiel. Aus diesem Grund stellten sie bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Jugend und Sport einen dreiteiligen Antrag. Zum einen solle die Verwaltung die Rahmenbedingungen zur Gründung eines Fördervereins schaffen, der das Ziel hat, das Freibad zu unterstützen. Zweitens solle die Verwaltung die notwendigen Schritte unternehmen, um die Gründung eines solchen Fördervereins anzustoßen und drittens solle ein Vertreter eines existierenden Fördervereins aus der näheren Umgebung eingeladen werden, dem Ausschuss die Arbeit eines solchen Vereins vorzustellen.

Bartolt Haase (SPD) fragte, was denn der Förderverein machen solle? Die Grünen hatten in der Begründung ihres Antrags eine finanzielle und personelle Unterstützung genannt und die Führung des Kiosks. Haase sagte weiter, dass der richtige Ansprechpartner für das Anliegen der Grünen die Stadtwerke als Betreiber des Freibades seien, nicht die Verwaltung. Julia Eisentraut (Grüne) sagte daraufhin, dass die Verwaltung versuchen solle, Ehrenamtliche zu sammeln. Fachbereichsleiter Marcel Jagnow sagte, dass er sich „schwertue, dass die Verwaltung einen Förderverein ins Leben rufen soll. Wenn solch ein Ansinnen besteht, dann sollten wir angesprochen werden.

Über die drei Teile des Antrags wurde getrennt abgestimmt. Die ersten beiden wurden gegen die Stimmen der Grünen und der Initiative Oerlinghausen (IO) abgelehnt. Einstimmig sprachen sich die Mitglieder des Ausschusses dafür aus, einen Vertreter eines bestehenden Fördervereins zum Vortrag einzuladen.

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