Schieder-Schwalenberger stirbt bei Unfall auf der A44 bei Anröchte

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Ein Mann aus Schieder-Schwalenberg kam bei einem Unfall auf der A44 bei Anröchte ums Leben. - © Symbolbild Pixabay
Ein Mann aus Schieder-Schwalenberg kam bei einem Unfall auf der A44 bei Anröchte ums Leben. (© Symbolbild Pixabay)

Anröchte/Schieder-Schwalenberg. Weil er einen Autositz auf der A44 im Kreis Soest liegen sah, ist ein 28 Jahre alter Autofahrer am Dienstagabend einfach auf der Straße stehengeblieben, um den nachfolgenden Verkehr zu warnen - das hatte fatale Folgen. Ein Wagen krachte in sein Auto, zwei Menschen wurden schwer verletzt, ein weiterer kam ums Leben.

Laut ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr ein 28-Jähriger aus Schieder-Schwalenberg mit seinem VW Sharan auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Kassel. Kurz hinter der Anschlussstelle Erwitte/Anröchte sah er vor sich offenbar einen Autositz auf der Fahrbahn liegen. Der Fahrer hielt seinen Wagen an, schaltete das Warnblinklicht ein und stieg aus. Demnach wollte er den nachfolgenden Verkehr warnen.

Unmittelbar danach kollidierte jedoch bereits ein VW-Passat mit dem stehenden Auto. Ein im Sharan sitzender 47-jähriger Mann, ebenfalls aus Schieder-Schwalenberg, erlitt bei dem Aufprall schwere Verletzungen und verstarb noch am Unfallort. Eine 48-jährige Insassin wurde schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte sie in ein Krankennhaus.

Der 63-jährige Passat-Fahrer aus Holzminden in Niedersachsen verletzte sich bei dem Unfall ebenfalls schwer. Er war zunächst in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus. Der 28-Jährige erlitt einen Schock und kam zur weiteren Betreuung ebenfalls in ein Krankenhaus.

Während der Unfallaufnahme und den Bergungsarbeiten musste die Fahrbahn in Richtung Kassel bis etwa 2.25 Uhr gesperrt werden. Die Polizei sucht nun weitere Zeugen. Insbesondere wird um Hinweise zu dem Fahrzeug, beziehungsweise dem Gespann gebeten, das den Autositz im Bereich der Unfallstelle verloren hat, heißt es in der Pressemitteilung abschließend. Zeugen werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei in Arnsberg unter der Nummer 0231-1324921 zu melden.

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