Machen die Briten die Senne für den Verkehr dicht?

Marco Schreiber

  • 1
Mitglieder und Freunde von Schlangen 4.0 protestieren gegen die beabsichtigte Schließung der Senne vor der geschlossenen Schranke zum Truppenübungsplatz Senne am Ende der Haustenbecker Straße in Oesterholz-Haustenbeck. - © Schlangen 4.0
Mitglieder und Freunde von Schlangen 4.0 protestieren gegen die beabsichtigte Schließung der Senne vor der geschlossenen Schranke zum Truppenübungsplatz Senne am Ende der Haustenbecker Straße in Oesterholz-Haustenbeck. (© Schlangen 4.0)

Paderborn. Eine nahezu ganzjährige Sperrung des Truppenübungsplatzes Senne befürchtet die Bürgerinitiative Schlangen 4.0. Ab dem kommenden Jahr würden die militärischen Aktivitäten deutlich zunehmen. Henning Schwarze, Initiator von Schlangen 4.0, beruft sich auf interne Dokumente der britischen Streitkräfte. "Von Übungsbetrieb und Sperrzeiten von 50 Wochen pro Jahr ist die Rede", so Schwarze. Aus seiner Sicht ist das "eine völlig inakzeptable Perspektive" für die gesamte Region.

Mike Whitehurst, Pressesprecher der britischen Streitkräfte, lehnt eine Stellungnahme dazu ab. Es sei zu früh, über die Zukunft des Truppenübungsplatzes zu sprechen. Nach dem vollständigen Abzug der 20. Brigade werde im Sommer ein neues Nutzungskonzept für das Gelände erarbeitet, das künftig von den alliierten Streitkräften mit genutzt werde. Dass sich die Intensität und Dauer der Übungen erhöhe, könne er nicht ausschließen.

Bereits im Vorjahr hatten sich Bürgermeister der Anrainerkommunen bei den Briten in einem Brief über die zuletzt spürbar ausgeweiten Sperrzeiten beschwert. Die Bürgerinitiative kündigt für die kommenden Wochen Aktionen an, die den Widerstand der Bevölkerung deutlich machen sollen.

Weitere Informationen folgen.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2019
Inhalte von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

1 Kommentar
1 Kommentar

Das Kommentieren ist nur mit einem gültigen LZ-Plus-Zugang möglich. Jetzt testen!