„Schlangen 4.0“ fordert Pause des Militärs in Senne

Dieter Asbrock

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Die Schranken auf dem Truppenübungsplatz sind zu. Momentan üben hunderte Soldaten des walisischen Infanterieregiments „Royal Welsh" in der Senne. - © Henning Schwarze
Die Schranken auf dem Truppenübungsplatz sind zu. Momentan üben hunderte Soldaten des walisischen Infanterieregiments „Royal Welsh" in der Senne. (© Henning Schwarze)

Schlangen. Die Initiative „Schlangen 4.0" fordert das britische Militär auf, umgehend sämtlichen Übungsbetrieb in der Senne zu stoppen. Solange das Coronavirus wütet, soll der Truppenübungsplatz nach einer Mitteilung der Initiative vorzugsweise der erholungssuchenden Bevölkerung geöffnet werden.

Die Durchgangsstraßen müssten rund um die Uhr an allen Wochentagen geöffnet werden, damit diese in dem weitläufigen Gelände beispielsweise von Radfahrern und Joggern genutzt werden können. „Die Senne bietet optimale Voraussetzungen, dass sich die Menschen weiterhin und individuell, mit dem nötigen Abstand, sportlich an der frischen Luft betätigen können", so Schlangen 4.0.

Darüber hinaus seien viele Menschen in der Region besorgt, dass durch die ständig wechselnden Truppen, die aus dem Ausland in die Senne verlegt werden, sich die Gefahr durch Covid-19 weiter verschärfen wird. „Zum Schutz der Bevölkerung muss daher auf den militärischen Übungsbetrieb und die tausendfache Verlegung von Soldaten verzichtet werden", heißt es abschließend.

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