"Die Partei" fordert mehr Packstationen für Schlangen

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Der Vorsitzende der FRAKTION, Maximilian Scholz, an der bislang einzigen Packstation in der Gemeinde Schlangen. - © PARTEI Schlangen
Der Vorsitzende der FRAKTION, Maximilian Scholz, an der bislang einzigen Packstation in der Gemeinde Schlangen. (© PARTEI Schlangen)

Schlangen. „Die Partei" macht sich für weitere Packstationen in Schlangen stark. Mit einem Antrag soll der Rat der Gemeinde die Verwaltung beauftragen, geeignete Standorte für DHL-Packstationen in den Ortsteilen Kohlstädt und Oesterholz-Haustenbeck sowie im Ortskern von Schlangen zu identifizieren, oder geeignete kommunale Flächen zur Verfügung zu stellen und die Errichtung der Packstationen bei DHL zu beantragen, schreibt die Partei in einer Pressemitteilung.

„Auch in Schlangen ist der digitale Wandel in vollem Gange. Die technologischen Entwicklungen sind rasant und verändern die Art, wie wir uns informieren, wie wir kommunizieren, wie und was wir produzieren und wie wir konsumieren", heißt es in der Begründung zum Antrag.

„Mit zunehmender Digitalisierung ist zu erwarten, dass der Markt für logistische Dienstleistungen, der Versand und Empfang von Waren über Paketzustellungen, in den nächsten Jahren kontinuierlich wachsen wird", ist sich der Fraktionsvorsitzende Maximilian Scholz sicher. „An einer Packstation können Pakete bequem rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche, am Wunschstandort sicher empfangen und versendet werden", so Scholz weiter.

In der Gemeinde Schlangen gibt es zurzeit eine Packstation an der Peripherie nahe Bad Lippspringe. Diese Packstation genieße bereits jetzt eine sehr hohe Auslastung, wobei davon auszugehen sei, dass auch zahlreiche Bürger aus dem benachbarten Bad Lippspringe diese Packstation nutzen, schreibt „Die Partei" weiter.

Aufgrund der Vorteile einer Packstation, wie der Reduzierung von Verkehr, einer ständigen Verfügbarkeit sowie der Steigerung der Standortattraktivität, könnten diese den Alltag der Bürger und die Betriebsabläufe ortsansässiger Unternehmen erleichtern und optimieren. Durch die Errichtung, den Betrieb und die Wartung entstünden der Gemeinde keine Kosten. Auch die Nutzung sei für die Bürger kostenlos. Durch die Bauweise und Aufbau seien die Ansprüche an die notwendige Fläche und Infrastruktur außerdem gering.

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