Im Jahr 2002 wird die Leiche einer 34-jährigen Detmolderin auf dem Bett gefunden. Ihr Mörder hat sich selbst angezeigt.  - © Symbolbild: Pixabay

Lippe kriminell
Durch Mord Missbrauch vertuscht: Detmolder erdrosselt 2001 seine Partnerin

Im Jahr 2002 wird die Leiche einer 34-jährigen Detmolderin auf dem Bett gefunden. Ihr Mörder hat sich selbst angezeigt.  (© Symbolbild: Pixabay)

Eine 34-Jährige erwischt ihren Lebensgefährten dabei, wie er versucht, ihre Tochter zu vergewaltigen. Die junge Mutter muss sterben.

Es ist das Jahr 1997. Lisa* ist zehn Jahre alt, als sie vom Lebensgefährten ihrer Mutter mehrfach sexuell missbraucht wird. Drei Monate sitzt der Detmolder in U-Haft, dann kommt er frei, weil das Mädchen die Anzeige zurückzieht. Aus Angst - wie das Gericht vier Jahre später vermutet. Dann sitzt der 37-jährige Alex V. tatsächlich auf der Anklagebank - wegen Mordes an der Mutter seines langjährigen Missbrauchsopfers.

Die Tat soll sich in der Nacht vom 29. auf den 30. September 2001 in einem Mehrfamilenhaus in Detmold abgespielt haben, heißt es im damaligen Bericht der LZ. In dieser Nacht will sich der 37-jährige Detmolder erneut an der inzwischen 14-jährigen Tochter seiner Lebensgefährtin vergehen. Er tut es regelmäßig und hält den Missbrauch auf Video fest. Mit den Aufnahmen erpresst er sein Opfer, wie V. spät vor Gericht zugibt.

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von Janet König

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