Lippe kriminell
Lemgos letzte Hinrichtung: Der Fall um Dreifachmörder Johann Christoph Krop
| von Niklas Böhmer

Johann Christoph Krop leugnete zunächste jegliche Beteiligung an der Tat. Erst die Enge des hölzernen Schließkastens bringt die Wahrheit zutage. - © Niklas Böhmer
Johann Christoph Krop leugnete zunächste jegliche Beteiligung an der Tat. Erst die Enge des hölzernen Schließkastens bringt die Wahrheit zutage. (© Niklas Böhmer)

Er hält es nicht mehr aus. Nur einige wenige Stunden hat der vollkommen bewegungsunfähig gemachte Johann Christoph Krop der Enge des hölzernen Schließkastens widerstehen können.

Wie aus seiner späteren Prozessakte hervorgeht, gilt der 34-Jährige als besonders gefährlich, ihm eilt der Ruf nach, sich von Schlössern und Verwahrungen nicht halten zu lassen. Aber diese spezielle Befestigung lässt am 6. September 1773 sein Schweigen brechen. Gegen Johann Christoph Krop besteht dringender Verdacht, wenige Monate zuvor ein Ehepaar aus Lemgo sowie dessen junge Dienstmagd kaltblütig ermordet zu haben. An diesem Tag kommen Einzelheiten ans Licht, die letzte Zweifel an seiner Schuldunfähigkeit beseitigen.

Die anschließende Verurteilung des Johann Christoph Krop geht in die Annalen der Stadtgeschichte ein: Sein dreifacher Mord mündet in der letzten Hinrichtung, die es in Lemgo gegeben hat...

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