Maskiert: Zwei Überfälle auf die Post halten 1996 die Polizei auf Trab

Yvonne Glandien

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"In den Räumen der Poststelle in Knetterheide hielt ein unbekannter Räuber gestern drei Frauen mit vorgehaltener Faustfeuerwaffe in Schach", hieß es am 22. Februar 1996 in der LZ. - © Thomas Reineke
"In den Räumen der Poststelle in Knetterheide hielt ein unbekannter Räuber gestern drei Frauen mit vorgehaltener Faustfeuerwaffe in Schach", hieß es am 22. Februar 1996 in der LZ. (© Thomas Reineke)

Binnen kürzester Zeit werden in Bad Salzuflen zwei Poststellen überfallen. Die Fälle scheinen viele Gemeinsamkeiten zu haben - handelt es sich um denselben Räuber?

Die Angestellten in der Poststelle Knetterheide wissen nicht, wie ihnen geschieht, als an diesem Tag im Februar 1996 Chaos ausbricht. Mit einer Strickmaske getarnt und einer Pistole bewaffnet stürmt ein Mann in das kleine Geschäft. Seine Forderung: Geld.

Mit 80.000 D-Mark macht sich der Räuber wenige Minuten später davon. Allerdings erst, nachdem er die beiden 54 Jahre alten angestellten Frauen und eine Kundin zunächst mit gezückter Waffe bedroht und dann gemeinsam in einen Toilettenraum einsperrt. Das Geld steckt er kurzerhand in eine Plastiktüte.

Ziemlich genau zwei Monate später - die Ermittlungen der Polizei haben bislang keinen Täter dingfest machen können - geht das Spiel von vorne los. Die Beamten werden zu einem Raubüberfall in Lockhausen gerufen. Tatort: Die örtliche Poststelle....

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