Auf den Spuren von Fuchs und Marder in Kalletal

Nadine Uphoff

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Die Wanderer haben einen weiten Blick auf die Landschaft. - © Nadine Uphoff
Die Wanderer haben einen weiten Blick auf die Landschaft. (© Nadine Uphoff)

Kalletal-Heidelbeck. Pünktlich um 9 Uhr sind alle am Wald- und Forstmuseum in Heidelbeck – gar nicht so selbstverständlich, denn im Ort versperrt zunächst eine Baustelle den Weg. Maike Studinski und Wolfgang von Hagen aus Paderborn haben es trotzdem geschafft, den Weg zu finden. Mit dabei ist auch eine Sportgruppe von Eben-Ezer aus Lemgo.

Bürgermeister Mario Hecker heißt die Wanderfreunde im Kalletal willkommen. Dann begibt sich die Truppe „Auf die Spuren von Fuchs und Marder". Die soll es reichlich geben, indes, sie bleiben an diesem Tag lieber in ihren Bauen. Naturparkführer Gert Weisenseel geht voran: „Es ist prima, wenn man Leuten von weiter weg zeigen kann, wie schön es hier ist."

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Schon nach kurzer Zeit verlässt die Gruppe den befestigten Weg. Zunächst geht es bergauf. Am ersten Stopp haben die Wanderer einen weiten Blick übers Kalletal, sehen den Rafelder Berg, den Bärenkopf, die Taller Höhen und den Winterberg bei Vlotho. Im Tal fließt die Osterkalle. Wegen der hügeligen Landschaft bezeichnet Weisenseel die Gegend als „lippische Schweiz".

Nach einer kurzen Bergab-Passage geht es steil hoch in den Buchenwald. „Stolze 28,3 Prozent der Gemeindefläche sind Waldgebiet", sagt der Landschaftsführer. Unweit eines alten Steinbruchs kommen kommen die Wanderer wieder auf einen asphaltierten Weg. Ein Bussard kreist hoch am Himmel.

Rechts und links des Weges stehen Apfel- und Zwetschgenbäume, von denen ein paar Gruppenmitglieder naschen. Über einen Bauernhof führt die Strecke zwischen zwei Maisfeldern lang. An der Zweiländerhütte an der Grenzen zu Niedersachsen legen die Wanderer eine Pause ein.

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