Kürbisse zu Halloween auch in Deutschland gefragt - mit Rezept

Yvonne Glandien

  • 0
Mit Puderzucker verziert lassen sich auf dem Kürbiskuchen tolle Halloween-Motive darstellen. Aber Vorsicht: Den Zucker erst kurz vor dem Servieren auftragen! - © Yvonne Glandien
Mit Puderzucker verziert lassen sich auf dem Kürbiskuchen tolle Halloween-Motive darstellen. Aber Vorsicht: Den Zucker erst kurz vor dem Servieren auftragen! (© Yvonne Glandien)

Detmold. Am Samstag ist Halloween und der Trend, diesen Tag zu feiern, ist auch in Lippe angekommen. Die Nacht vor Allerheiligen wird in Amerika traditionell gefeiert. In dieser Nacht soll die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der Toten besonders dünn sein und Geistern und Monstern erlauben unter uns zu wandeln - auch wenn das in diesem Jahr etwas weniger auffällig vonstatten gehen dürfte. Dank der Coronavirus-Pandemie rät der Berufsverband der Kinderärzte dazu, nicht von Haus zu Haus zu ziehen. Dennoch lässt sich das schaurig-schöne Fest auch in den eigenen vier Wänden zelebrieren.

Ein typisches Symbol für Halloween ist der Kürbis. Dekorativ ausgehöhlt lächelt er uns aus amerikanischen Film- und Serienproduktionen an. Dass Kürbisse in Deutschland immer beliebter werden, lässt sich auch statistisch belegen. Die Anbaufläche für die orangenen Feldfrüchte betrug im vergangenen Jahr 4200 Hektar, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Das entspricht rund 6000 Fußballfeldern und war mehr als doppelt so viel wie im Jahr 2009. Auch die Mengen der im gesamten Herbst und zu Halloween besonders beliebten Speisekürbisse wuchs in der Zeitspanne von 48.000 Tonnen auf 86.000 Tonnen im vergangenen Jahr. Eine Rekordernte wurde 2017 mit 92.000 Tonnen verzeichnet. Kein Wunder, das Gemüse ist vor allem lecker - und macht sich auch süß besonders gut. So wie in unserem Rezept für einen leckeren Kürbiskuchen.

Halloween Kürbis-Kuchen


Für den Boden:

  • 200g Mehl
  • 75g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver
  • eine Prise Salz
  • 100g kalte Butter
  • zwei Spritzer Zitronensaft

Für die Füllung:

  • etwa 300g Kürbisfleisch (Hokkaido oder Butternut)
  • 2 Nelken
  • 300g Frischkäse, Doppelrahmstufe
  • 150g brauner Zucker
  • 3 Eier
  • das Mark einer Vanilleschote
  • 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • eine Prise Zimt
  • eine Prise Salz

Vorweg den Kürbis ggf. schälen (ist bei Hokkaido nicht nötig, bei Sorten wie Butternut allerdings schon) in einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Mit den Nelken aufkochen und auf kleiner Stufe solange köcheln bis er weich ist. Dann durch Sieb schütten, die Nelken heraussuchen und den Kürbis abtropfen und etwas abkühlen lassen. Anschließend zu einer feinen Masse pürieren.

Für den Boden Mehl, Zucker, Backpulver, Salz, Eier und Zitronensaft verrühren. Die Butter in Scheibchen schneiden und dazu geben. Mit einem Handrührer mit Knethaken mixen soweit es geht, so dass viele Krümel in der Schüssel sind. Diese nun zügig mit den Händen zu einem Teig kneten, dann zu einer Kugel formen und diese in Frischhaltefolie oder einer Aufbewahrungsdose für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Das Kürbispüree mit dem Frischkäse, dem Zucker und den Eiern zu einer glatten Creme verrühren. Hier nun die Gewürze hinzufügen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben und den Teig ausrollen. In eine gefettete Springform geben und einen etwa 2 Zentimeter hohen Rand formen. Nun mit einer Gabel ein paar Mal den Boden einstechen. Die Füllung auf den Boden gießen und den Kuchen für etwa eine Stunde bei 170 Grad Ober-/Unterhitze in den Ofen schieben.

Information
Tolle Rezeptideen und Artikel rund um die Kulinarik finden Sie im Magazin Lecker Lippe und unter LZ.de/leckerlippe

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2021
Inhalte von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

0 Kommentare
0 Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem gültigen LZ-Plus-Zugang möglich. Jetzt testen!