Schützen sind beeindruckt von den Coko-Werken

Michael Schüler

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Willkommen: Coko-Geschäftsführer Klaus Dreskrüger (Neunter von links) begrüßt neben den Schnatgängern der beiden Schützengesellschaften auch den früheren Chef des Hauses, Reinhard Spieker (Siebter von links), vor dem Unternehmen. - © Michael Schüler
Willkommen: Coko-Geschäftsführer Klaus Dreskrüger (Neunter von links) begrüßt neben den Schnatgängern der beiden Schützengesellschaften auch den früheren Chef des Hauses, Reinhard Spieker (Siebter von links), vor dem Unternehmen. (© Michael Schüler)

Bad Salzuflen. Nach der gelungenen Premiere vor zwei Jahren riefen nun der Oberst der Schützengesellschaft Bad Salzuflen, Detlef Bollhöfer, und der Vorsitzende der Schützengesellschaft Schötmar, Uwe Deppe, die Mitglieder erneut zu einem gemeinsamen Bataillonsschnatgang auf. Ziel waren die Coko-Werke, die besichtigt wurden.

Nach dem Treffen am Schlosspark-Eingang durchwanderten die unerwartet zahlreich erschienenen Schützen zunächst den selbigen und erfreuten sich an der bunten herbstlichen Vielfalt des Parks. Erste Station des Tages sollte in Ehrsen der Betrieb der Bruno Richter GmbH sein. Dort wurden die Schnater vom Schötmaraner Chefadjutanten und Geschäftsführer der GmbH, Michael Richter, begrüßt, um sich anschließend sogleich auch bei Mettbrötchen und gekühlten Getränken zu stärken. Ein besonderer Dank des Vorsitzenden Deppe galt dabei den „Schmier-Damen", Lilo Fink, Sabine Schreiber, Monika Deppe sowie dem Bataillonszahlmeister der Schötmaraner, Werner Fink.

Nach einem weiteren Stück des Marsches durch die Auen von Schötmar und Holzhausen erreichte die Truppe das Areal der Coko-Werke. Sichtlich erstaunt war man über die Größe des Firmengeländes, misst es doch mehrere 10.000 Quadratmeter. Begrüßt wurden die Schützen dann vom Geschäftsführer der Coko-Werke, Klaus Dreskrüger.

Bei einem interessanten Vortrag über den Systemlieferanten für technische Kunststoffartikel konnte so manch Wissenswertes erfahren werden. Allein die belieferten Branchen sind immens vielfältig – unter anderen die Automobilindustrie, die Medizintechnik, der Weiße Waren- oder auch der Heizungs- und Klimabereich.

Einer der größten Arbeitgeber am Ort mit rund 500 Mitarbeitern betreibt zudem einen eigenen Werkzeugbau, in dem die Formen für die Produktion der Kunststoffartikel selbst hergestellt werden. Dabei kommt nicht nur der Kompaktspritzguss zum Zuge, sondern auch der Zweikomponenten- oder Tandemspritzguss sowie weitere Techniken vom Blasdruck bis hin zum Strukturschaum – und dies alles nach strengen DIN-Normen.

Ebenfalls war die Historie von Coko Thema. Hier konnte auch der ehemalige Geschäftsführer Reinhard Spieker, seinerzeit Nachfolger des inzwischen verstorbenen Gründers und Namensgebers Conrad Koch und seines Zeichens auch hochrangiger Schötmaraner Schütze, unter dem Applaus der Schnater begrüßt werden.

Anschließend wurde die „graue Theorie" des Vortrages noch mit „Leben gefüllt": Es stand eine Werksführung auf dem Programm. Dabei erhielten die Teilnehmer interessante und faszinierende Einblicke in die Welt der Kunststoffverarbeitung.

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