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№7 | 24. JANUAR —17. APRIL 2026 THEATER ZEIT! DAS MAGAZIN DES LANDESTHEATERS DETMOLD

Am Bauhof 24 | Lemgo 05261 98610 bracht-hofmeister.de Bracht & Hofmeister … und alles wird schön WILLKOMMEN BEI BEWEGEND. Ein Besuch beim Schönmacher bewegt. Die große Auswahl und die Beratung beschwingt alle, die persönlich schätzen. Farben, Tapeten, Bodenbeläge, GlasundSonnenschutz– das sind wir. Wasbietet Bracht & Hofmeister sonst noch alles? Einfach QR-Code scannen und alles wird schön. Familienunternehmen seit 1908! Yogandra Singh | Pexels Bracht & Hofmeister … und alles wird schön WILLKOMMEN BEI WOLLVERGNÜGT. Cool, so ein wollweiches Gefühl unter den Füßen. Unsere flauschigen Schurwoll-Teppichböden werden euch gefallen. Farben, Tapeten, Bodenbeläge, GlasundSonnenschutz– das sind wir. Was bietet Bracht & Hofmeister sonst noch alles? Einfach QR-Code scannen und alles wird schön. Familienunternehmen seit 1908!

Liebes Publikum, wenn sich im Landestheater Detmold am6.März 2026 der Vorhang für Ethel Smyths Oper »The Wreckers« aus dem Jahr 1906 hebt, ist dies eine ganz besondere Premiere: »The Wreckers« heute aufzuführen bedeutet, Teil einer größeren Wiederentdeckung zu sein. Ethel Smyth, deren Anspruch es war, als Komponistin gleichwertig zu ihren komponierenden Kollegen gesehen zu werden, war eine Pionierin, denn sie schrieb Musik, die sich gegen die Bequemlichkeit der Konvention stellte. Dass sich das Landestheater Detmold gerade dieses Werkes annimmt, ist kein Zufall. Unser Haus hat eine lange Tradition darin, Geschichten Raum zu geben, in denen die existenziellen Kämpfe des Menschen im Mittelpunkt stehen. In einer Zeit, in der Fragen nach der Macht des Kollektivs und dem Wert des Individuums wieder hochaktuell sind, bietet »The Wreckers« einen brisanten Spiegel unserer Gegenwart. Ich persönlich freue mich sehr auf die Arbeit an dieser Oper, auf das Großformatige als auch das schonungslos Intime in Smyths Musikdrama: die mächtigen Chöre, die vom Wind gezeichneten Orchesterfarben und die spannungsreichen menschlichen Konflikte. Lassen Sie sich dieses Werk nicht entgehen — wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihr Per-Otto Johansson Generalmusikdirektor IN DIESER AUSGABE EDITORIAL Seite6 Premiere: Don Quichotte Ballett mit Musik von Ludwig Minkus und Benjamin Britten Seite 7 Premiere: Absprung Schauspiel von Rabiah Hussain Seite 18 Uraufführung: Vom Fischer und seiner Frau Ballett von der Habgier und ihren Konsequenzen Seite 8 Premiere: Die Nashörner Schauspiel von Eugène lonesco Seite 20 Familienkonzert Kammerkonzert Liederabend Stefan Dörr Kaufmännischer Geschäftsführer Seite 10 Premiere: The Wreckers Oper von Ethel Smyth Seite 22 Premiere: Angstmän 8+ Kammerspiel von Hartmut El Kurdi 3 THEATERZEIT!

4 WAS GIBT’S NEUES? Stiftung für das Landestheater Detmold gegründet Am28. Oktober 2025wurde die gemeinnützige Treuhandstiftung »Stiftung für das Landestheater Detmold« durch die Theaterfreunde Detmold e. V. gegründet. Die ersten Stifter*innen, die die Gründung möglich gemacht haben, sind: das Fürstenhaus zur Lippe, vertreten durch Stephan Prinz zur Lippe, die Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter und die Lippische Landesbrandversicherung AG sowie zwei weitere Stifter, die im Hintergrund bleiben möchten. Die Stiftung ist mit einem Kapital von 50.000 Euro gestartet. Die Theaterfreunde rufen interessierte Bürger*innen, Einrichtungen und Firmen auf, sich durch Zustiftungen an der weiteren Erhaltung und Entwicklung des Landestheaters Detmold zu beteiligen. Die Gründung der »Stiftung für das Landestheater Detmold« erfolgte als unselbstständige Stiftung. Sie wird treuhänderisch von der Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe verwaltet. Ziel ist es, das Landestheater Detmold als herausragende kulturelle Einrichtung im Kreis Lippe zu fördern und in seiner bisherigen Vielfalt an Angeboten zu erhalten. Image-Film des Landestheaters erschienen Zum Festakt anlässlich des 200-jährigen Bestehens des Theaters in Detmold erlebte der neu produzierte Image-Film des Landestheaters seine Premiere. Das Landestheater Detmold hatte die Produktion des Films im Frühjahr 2025bei Studio Schliche (Benjamin Weber und Lavinia Moroff) inAuftrag gegeben, nun konnte der Film dem Festakt-Publikum am8. November erstmals gezeigt werden. Zu der Musik von Albert Lortzings Ouvertüre zu »Ali Pascha von Janina«, die das Symphonische Orchester des Landestheater unter der Musikalischen Leitung von GMD Per-Otto Johansson eingespielt hatte und Kompositionen von Maximilian Hirnig, zeigt der Film Sequenzen vor, auf und hinter den verschiedenen Bühnen des Theaters und gibt Einblicke in die Werkstätten. VisuelleEffekte von Andre Zsigmondy ergänzen die eindrucksvollen Bilder. Dank der großzügigen Unterstützung der Theaterfreunde Detmold e. V. konnte dieser aufwändig produzierte Film entstehen und ist ab sofort auf der Website und auf dem YouTubeKanal des Theaters zu sehen. Theaterball 2026»Fly Me to the Moon« In alter Tradition verwandelt sich das gesamte Theater nach drei Jahren Pause wieder in Detmolds schönsten Ballsaal. Am14. Februar 2026 darf bis in die Morgenstunden getanzt werden — ob Walzer auf der großen Bühne oder Freestyle im Malsaal — alles ist möglich. Lassen Sie sich faszinieren von den Beiträgen der Ensemblemitglieder aller Sparten. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, ebenso wie für kleinere Auffrischungen Ihrer Garderobe oder Ihres Make-ups. Der Theaterball 2026ist bereits ausverkauft. AUSVERKAUFT JUBILÄUMSWOCHE UND FESTAKT

5 Du wirst sehen, mein Füchslein, dass man Romane und Opern über dich schreiben wird! Das schlaue Füchslein 10+ Oper von Leoš Janáček Die nächsten Vorstellungen: Sa31.1. /So1.2. /Sa7.2. / Mi 18.3. /Do21.5.2026, 19:30Uhr, Großes Haus THEATERZEIT!

Die Tänzer*innen des Landestheaters Detmold proben gerade für eine Neukreation: In »Don Quichotte« verbindet Ballettdirektorin und Choreografin Katharina Torwesten Elemente des berühmten Handlungsballetts mit eigenen, zeitgenössischen Ideen, wodurch die Figuren sowohl tänzerisch als auch emotional neue Facetten erhalten. Die Proben sind in vollem Gange: Hebungen, Drehungen, Sprünge, Gruppensequenzen, Soli und Pas de Deux — in Katharina Torwestens Choreografie wird es nicht langweilig. Neben klassischer Technik, etwa dem Tanz auf Spitze, spielt auch das Schauspiel der Tänzer*innen eine zentrale Rolle. Torwesten geht es nicht um ein rein äußerliches Ergebnis, sondern um die psychologische Tiefe der Figuren: Bewegungen sollen aus Gefühlen entstehen, die dann nach außen getragen werden. Deshalb beschäftigen sich Choreografin und Ensemble intensiv mit dem Innenleben der Figuren: Was treibt sie an? Welche Geschichte habensie? Für diese Interpretation entfernt sich Torwesten teilweise von der klassischen Ballettvorlage, die Humor und Leichtigkeit betont, und wendet sich der Romanvorlage von Miguel de Cervantes (1605) zu. Don Quichotte, ein selbsternannter Ritter, zieht mit seinem treuen Begleiter Sancho Panza aus, um seine Vorstellungen von Mut und Tapferkeit in die Tat umzusetzen. Dabei wird er oft belächelt, verspottet und missverstanden. Am Ende seiner Abenteuer muss er entkräftet dem wohl schwersten Kampf ins Auge blicken — dem Kampf mit sich selbst. Erschöpft und desillusioniert zerbricht er an seinen Idealvorstellungen. »Don Quichotte« ist fest im klassischen Ballettrepertoire verankert: 1869von Marius Petipa mit Musik von Ludwig Minkus geschaffen, wurde es vielfach überarbeitet und aufgeführt. Neben technisch anspruchsvollen Soli und Pas de Deux, zeichnen komödiantische Szenen, lebendige Charaktertänze und farbenfrohe Atmosphäre dieses Ballett aus. Torwesten nutzt diese Farbenpracht (Originalmusik von Ludwig Minkus), um sie der Innenwelt des geistig zerrütteten Don Quichotte (musikalisch unterstützt durch die nuancierten Klänge von Benjamin Britten) gegenüberzustellen und so die Zerrissenheit der Figur spürbar zu machen. DonQuichotte8+ Musik von Ludwig Minkus und Benjamin Britten Choreografie: Katharina Torwesten Bühne: Jule Dohrn-van Rossum Kostüm: Victoria Unverzagt Dramaturgie: Leira Marie Leese Mit: Ballett des Landestheaters Detmold Premiere: Freitag, 6. Februar 2026, 19:30 Uhr, Großes Haus Weitere Vorstellungen: So 8.2. / Fr 27.2. / Do 5.3. / Sa 7.3. (15:00 Uhr) / Sa 14.3. / Sa 25.4.2026, jeweils 19:30 Uhr, wenn nicht anders angegeben EinführungsMatinee: So 1.2.2026, 11:30 Uhr, Großes Haus NachSpiel — das Publikumsgespräch: Fr 27.2.2026, Foyer-Restaurant Text: Leira Marie Leese VonInnen nachAußen Foto: © Landestheater Detmold/Jochen Quast/pink gorilla design PREMIEREN 6

Text: Katrin Aissen Safa und Aisha sind beste Freundinnen seit einer gefühlten Ewigkeit. Sie haben zusammen die Schule besucht und auch während der Uni passte kein Blatt zwischen sie. Die beiden pakistanisch-britischen Frauen aus dem Londoner East End haben gerade ihren Abschluss gemacht und die Welt liegt vor ihnen. Doch in welche Richtung wollen sie gehen? Wie wird ihr Leben in zehn Jahren aussehen? Werden sie immer noch befreundet sein? Das steht gar nicht zur Debatte, findet Aisha. Doch erste Risse in der Freundschaft tun sich auf, als beide unterschiedliche Ziele in ihrem Leben anvisieren. Mit dem Einstieg ins Berufsleben trennen sich erstmals ihre Wege: Während Aisha als Lehrassistentin an ihrer alten Schule anfängt, beginnt Safa als Marketing-Assistentin in einer hippen Werbeagentur in London Central zu arbeiten und versucht sich in Sprache, Kleidung und Verhalten an ihr neues Umfeld anzupassen, um bei ihren »Upper Class«-Kolleg*innen punkten zu können. In ihrem Kampf um Anerkennung verleugnet Safa ihre eigene Herkunft und gerät damit auch in Konflikt mit Aisha, die sich zunehmend für die eigene familiäre Abstammung interessiert. Als eines Tages ein Terroranschlag die Londoner Bevölkerung in Aufruhr versetzt, stehen plötzlich beide Frauen aufgrund ihres muslimischen Backgrounds unter Generalverdacht und werden mit rassistischen Anfeindungen konfrontiert. Die Frage nach Anpassung an die Mehrheitsgesellschaft oder Bekenntnis zu den eigenen Wurzeln rückt immer mehr in den Vordergrund — und ihre Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt. Mit ihren psychologisch fein ausgearbeiteten Charakteren hat Rabiah Hussain in ihrem preisgekrönten Theaterstück eine vielschichtige Geschichte über Identität und die Zerrissenheit zwischen zwei Kulturen geschrieben. »Hab keine Angst vor deinem wahren Selbst!« Das preisgekrönte Theaterstück »Absprung« von Rabiah Hussain feiert Premiere im Grabbe-Haus Absprung 14+ von Rabiah Hussain aus dem Englischen von Cornelia Enger Regie: Antigone Akgün Bühne und Kostüm: Marijke Wehrmann Dramaturgie: Katrin Aissen Mit: Stella Hanheide, Finn Nachfolger Premiere: Donnerstag, 19. März 2026, 19:30 Uhr, Grabbe-Haus Weitere Vorstellungen: Mi 1.4. / Mi 8.4. / Do 9.4. / Di 14.4. / Mi 15.4. / Do 16.4. / Fr 17.4. / Fr 24.4. / So 3.5. / Do 18.6.2026, jeweils 19:30 Uhr NachSpiel — das Publikumsgespräch: Do 9.4.2026 Foto: © Landestheater Detmold/Jochen Quast/pink gorilla design 7 THEATERZEIT!

NAS HORN ER DIE Die Freunde Bérenger und Jean sitzen an einem Sonntagmittag plaudernd auf der Caféterrasse, als plötzlich ein Nashorn über den Platz stürmt. Während alle Anwesenden verwundert und entsetzt über den Vorfall diskutieren, bleibt nur Bérenger unberührt. Auch am nächsten Tag im Büro wird hitzig über das Geschehen gestritten — bis Madame Boeuf hereinstürzt, die Krankmeldung ihres Mannes abgibt und außer Atem berichtet, ihr sei ein Nashorn gefolgt. Schon bald stürzt dieses die Treppen hoch und wird von Madame Boeuf als ihr Mann identifiziert. Nach und nach verwandeln sich immer mehr Bewohner*innen des Provinzstädtchens in zornige Dickhäuter. Und plötzlich sind diese in der Mehrheit. Wer dazugehören will, verwandelt sich ebenfalls — »man muss schließlich mit der Zeit gehen«. Eugène Ionescos Stück ist eine absurdkomische wie bitterböse Parabel auf den Irrwitz ideologischer Massenbewegungen und den damit einhergehenden rücksichtslosen Opportunismus. Dramaturgin Magdalena Brück im Gespräch mit Regisseur Jan Steinbach. Magdalena Brück: Lieber Jan — in »Die Nashörner« verwandeln sich die Bewohner*innen einer Kleinstadt nach und nach in, wie der Titel des Stückes bereits vermuten lässt, Nashörner. Das mag für den einen oder die andere in erster Linie absurd klingen — und mit dieser Vermutung hätte diese Person recht, denn bei den »Nashörnern« handelt es sich um ein Stück des absurden Theaters. Was hat es damit auf sich? Jan Steinbach: Das absurde Theater ist nach dem zweiten Weltkrieg entstanden — als direkte Folge dieses Gefühls von großer Leere und SinnlosigFoto: © Landestheater Detmold/Jochen Quast/pink gorilla design 8 PREMIERE

Text: Magdalena Brück keit nach der Zerstörung und Vernichtung, die die Menschheit in den Kriegsjahren erlebt hat. Und genau diese Leere und Sinnlosigkeit bringt das absurde Theater auf die Bühne und setzt aber, im Gegensatz zum Existenzialismus, weniger voraus, dass das Publikum sich die Botschaft intellektuell erarbeitet, sondern spricht die menschlichen Emotionen direkter an. Es setzt sich mit dem Irrationalen, dem Surrealen auseinander, bildet aber darin trotzdem menschliche Verhaltensweisen und Dialoge ab, in denen sich die meisten Menschen wiederfinden, an die man andocken und über die man schmunzeln kann. Das absurde Theater hat das Theater an sich hinterfragt, ist klug und hintersinnig, und bringt dabei einen großen Humor mit. Es ist ein Genre, das mich selbst mit dazu bewegt hat, Theater zu machen — und insbesondere Eugène Ionescos Werke mag ich sehr gerne, seine Art zu schreiben, seine Sicht auf die Welt. Und ich finde, »Die Nashörner« ist eher eine Weiterentwicklung des absurden Theaters — es funktioniert parabelhaft, auch auf metaphorischer Ebene, aber hat durchaus eine sich entwickelnde Handlung, die einen ganz klaren Bezug zum aktuellen Zeitgeschehen hat. Und deswegen eignet es sich gut für die Gegenwart. M. B.: »Die Nashörner« wurde1959uraufgeführt — was hat die damalige Zeit mit der heutigen zu tun? J. S.: Ionesco hat das Stück u. a. als Kritik am französischen Volk und dessen Verhalten während der deutschen Besetzung im zweiten Weltkrieg geschrieben. Es geht im Stück vor allem um die Entstehung und Verbreitung von extremem und totalitärem Gedankengut — und dass die Zeiten, in denen eben solche Ansichten auf dem Vormarsch sind, längst wiedergekommen sind, und die Demokratie in Deutschland, Europa und der Welt in Gefahr schwebt, ist ja mittlerweile in aller Munde. Ich denke, das Stück kann uns als Mahnung dienen und uns den gesellschaftlichen Spiegel vorhalten. Man muss sich schließlich als Individuum immer fragen, inwiefern man selbst entsprechende Strömungen unterstützt, auch wenn sie einem nicht gefallen, schlichtweg weil man zu wenig opponiert. M. B.: Bleibt bei dieser düsteren Thematik auch noch etwas Raum zu hoffen? J.S.: Absolut — ich empfinde das Stück als kein per se düsteres. Es bleibt am Ende schließlich auch ein Mensch übrig, der beweist, dass man es schaffen kann, sich der grauen Masse zu widersetzen. Darüber hinaus gibt es aber auch viele Dialoge, die erfrischend sind, mit humorvollen Zügen, die den wachen Intellekt ansprechen und stimulieren — wenn Syllogismen erklärt werden, zum Beispiel, dass ein Hund eine Katze ist oder Sokrates vier Pfoten hat. Wir werden stets mit einem gewissen Augenzwinkern an die Inszenierung herangehen. Und auf jeden Fall wird es ein zehnköpfiges, spielfreudiges Ensemble geben, auf das man sich freuen kann! Die Nashörner 14+ Stück in 3 Akten von Eugène lonesco Neuübersetzung von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel Regie: Jan Steinbach Bühne und Kostüm: Carla Nele Friedrich Dramaturgie: Magdalena Brück Mit: Maja Grahnert, Hartmut Jonas, Leonard Lange, Elias Nagel, Ewa Noack, Alexandra Riemann, Gernot Schmidt, Manuela Stüßer, Adrian Thomser, Emanuel Weber Premiere: Freitag, 20. März 2026, 19:30 Uhr, Detmolder Sommertheater Weitere Vorstellungen: Mi 25.3. / Do 2.4. / Mi 8.4. / Fr 1.5.2026, jeweils 19:30 Uhr EinführungsMatinee: So 15.3.2026 11:30 Uhr, Industrie- und Handelskammer Detmold Vis-à-vis — Theater und Kirche im Dialog: So 29.3.2026, 10:00 Uhr, Ev.-ref. Kirche Hiddesen NachSpiel — das Publikumsgespräch: Do 2.4.2026, Detmolder Sommertheater 9 THEATERZEIT!

WRECK ERS Foto: © Landestheater Detmold/Jochen Quast/pink gorilla design THE 10 PREMIERE

Mit Zahnbürste aber ohne Feigenblatt — eine britische AusnahmeKomponistin In einem Dorf an der Küste von Cornwall werden Schiffsunglücke bei Sturm für göttliche Geschenke gehalten, die es zu plündern gilt. Doch es scheint einen Verräter zu geben, der mit Leuchtfeuern die Schiffe vor der Küste warnt. Wer auch immer es ist, soll sterben… Dies ist die Handlung von »The Wreckers«, der bedeutendsten Oper der bis heute nahezu unbekannten britischen Komponistin Ethel Smyth (1858–1944). Sie war eine der schillerndsten Persönlichkeiten ihrer Zeit und komponierte als aktiveSuffragette u. a. deren Hymne im Kampf um Gleichberechtigung. Wäre die feministische Bewegung der 1960er Jahre nicht gewesen, dann würde Smyth vielleicht noch immer im unberechtigten Dornröschenschlaf des Vergessens schlummern. Als Vorkämpferin der Frauenrechts-Bewegung wurde sie damals zurück ins Rampenlicht geholt. Derzeit erlebt sie eine zweite Renaissance: ihre Bühnenwerke werden wieder vermehrt gespielt, nicht nur in ihrer Heimat Großbritannien, sondern auch in Deutschland, dem Land ihrer musikalischen Ausbildung, dem sie sehr zugetan war. So auch ihr wohl berühmtestes Werk: »The Wreckers«, das sich in den vergangenen Jahren in seinen verschiedenen Versionen wiederholt auf den Spielplänen deutscher Opernbühnen wiederfand. Das Libretto schrieb die polarisierende Kosmopolitin zusammen mit Henry Brewster, ihrem langjährigen Freund und möglicherweise einzigen männlichen Geliebten. Viele Gerüchte ranken sich um das bewegte Leben von Ethel Smyth. Dass sie die von ihr komponierte Hymne der Suffragetten im Gefängnis aus ihrer Zelle heraus mit einer Zahnbürste dirigiert habe. Dass sie, die gekürzte deutsche Uraufführung ihrer »Wreckers« nicht billigend, in den Orchestergraben marschiert und nicht nur die Partitur, sondern auch sämtliche Orchesterstimmen eingesammelt und mitgenommen hätte. (Was ein gehöriger Stapel mit so einigem an Gewicht gewesen seindürfte bei ihrer spätromantischen Orchesterstärke!) Und auch eine gehörige Anzahl erotischer Kapriolen … Kann das alles stimmen? Ich sprach mit Dr. Marleen Hoffmann Katharina Schellenberg: Frau Hoffmann,wie kommt es eigentlich, dass so viele Komponistinnen in Vergessenheit geraten sind? MarleenHoffmann: Ofthaben die Komponistinnen das Marketing und Management selbst übernommen. Solange sie ihre Werke selbst spielen oder dirigieren konnten, waren sie bekannt. Das trifft auch für Smyth zu, deren Werke noch zu Lebzeiten unter ihrem Dirigat rege nachgespielt wurden. Erst als sie aufgrund ihrer Taubheit nicht mehr ihre eigenen Werke dirigieren konnte, geriet sie in Vergessenheit. 11 THEATERZEIT!

The Wreckers 14+ Oper von Ethel Smyth nach einem Libretto von Henry Brewster in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln Musikalische Leitung: GMDPer-Otto Johansson Regie: KirstenUttendorf Bühne: Jule Dohrn-van Rossum Kostüm: Claus Stump Dramaturgie: Katharina Schellenberg Chor: Francesco Damiani Mit: Marcel Brunner, Ji-Woon Kim, Lotte Kortenhaus, Jaime Mondaca Galaz, Johanna Nylund, Franziska Pfalzgraf, Jonah Spungin, Nikos Striezel Opernchor, Extrachor, Statisterie und Symphonisches Orchesters des Landestheaters Detmold Premiere: Freitag, 6. März 2026, 19:30 Uhr, Großes Haus Weitere Vorstellungen: So 8.3. / Fr 13.3. / Fr 27.3. / Mi 29.4. / Sa 2.5.2026, jeweils 19:30 Uhr EinführungsMatinee: So 22.2.2026, 11:30 Uhr, Brahmssaal der Hochschule für Musik Detmold Öffentliche BühnenOrchesterprobe: Do 26.2.2026, 18:00 Uhr, Großes Haus Via-à-vis — Theater und Kirche im Dialog: So 8.3.2026, 10:00 Uhr, Martin-Luther-Kirche NachSpiel — Das Publikumsgespräch: Mi 29.4.2026, Foyer-Restaurant K. S.: Sie haben Smyth einmal als »musikpolitische Strategin« benannt. Meinen sie damit ihre Art der Selbstvermarktung? M.H.: Genau. Sie hat sehr viele Theater selbst angeschrieben, ihre Partituren und Klavierauszüge versendet und sie war auch gut vernetzt. Sie wusste stets sich Geld zu verschaffen. Als Mitte der 1930er Jahre ihre Aktien abstürzen, schreibt sie beispielsweise regelrecht Bettelbriefe an die BBC, damit ihre Werke gesendet werden und sie dadurch Tantiemen erhalten kann und mehr Publikum erreicht wird. Zum anderen wusste Smyth sich auch wirklich gut zu vermarkten. Aufsehen zu erregen. Der Skandal ihres Gefängnisaufenthaltes als Suffragette ist ihrer Karriere sicherlich sehr gut bekommen: Plötzlich war sie in der internationalen Presse präsent! K. S.: Als sie taub wurde, nicht mehr komponieren und dirigieren konnte und sich neue Geldquellen suchen musste, schrieb sie eine Reihe autobiografischer Bücher, zwischen 1919und1940ganze zehn Stück, die sich mit großem Erfolg vermarkten ließen. Darin geht sie mit ihrem Leben, auch ihrem Liebesleben, sehroffen um. Interessant sind aber auch ihre Ansichten und Erfahrungen zu ihrer Außenseiterrolle als Frau im Musik-Business … M. H.: Smyth inszeniert ihre Geschichte in Zeitungsartikeln und später in ihren Büchern. Einerseits als benachteiligte Komponistin und andererseits als Pionierin. ›Es gab keine Komponistinnen vor mir‹ einerseits und andererseits ›Ich bin das leuchtende Beispiel für kommende Generationen. Ich musste mir den Weg erst bahnen, der noch nicht geebnet war.‹ Natürlich ist das Quatsch, natürlich gab es schon Komponistinnen vor ihr. Aber dieses Narrativ der ›ersten Frau, die große Werke komponierte‹ half ihr natürlich extrem. K. S.: Stilistisch und thematisch changiert »The Wreckers« zwischen England und Deutschland — wie auch die Komponistin selbst… M.H.: Es ist ja spannend: In England wurde das Werk vornehmlich als deutsch, in Deutschland als englisch befunden! Viel wichtiger als die Frage des National-Stils ist für mich allerdings die zeitliche Einordnung. Man hört oft: ›Das klingt wie ›Peter Grimes‹‹ — man darf nur nicht vergessen, dass Brittens Oper fast 40Jahre später kam! Es ist also durchaus eine Pionierleistung, die Smyth da vollbracht hat! Das vollständige Interview finden Sie auf unserer Website. Text: Katharina Schellenberg 12 PREMIERE

3FRAGENAN KIRSTEN UTTENDORF (Regie »The Wreckers«) Warum wolltest du diese Oper unbedingt auf den Spielplan setzen? Die Komposition von Ethel Smyth hat eine durchschlagende Brandbreite von Emotionen. Sie lädt dazu ein, einzutauchen in diese andere Welt, kraftvoll und aufbäumend. Zudem werden viele wichtigen Themen einer Gesellschaft verhandelt. Was verbindest du mit dem Meer? Das Meer ist für mich ein Ruhe- und Kraftpol, ein Ort voller Entspannung, ein Ort des Durchatmens, dabei auch ein Ort voller Respekt. Das Meer kann bei Unwetter außer Kontrolle geraten. Wir Menschen können diese Kraftnicht bändigen. Das Meer erobert sich alles zurück. Schwimmen und sich treibenlassen im Meer ist Balsam — dabei die Wege der Strömungen zu spüren reizvoll und ruft zu großer Vorsicht auf: es ist zu ahnen, was sich rasch verändern kann. Und das Meer in dir: rauschender Bach, ruhiger See oder sturmgepeitschtes Meer? In mir lebt und lauert alles …! Mein Lieblingsmoment ist die erste Hauptprobe, auch HP1genannt. Voller Vorfreude wartet man darauf, endlich alles zusammen zu sehen: die szenischen Aktionen im Originalbühnenbild mit Kostüm, Maske und Licht — nur das Orchester ist noch nicht dabei, diesen Part übernimmt ein*e Klavierspieler*in. Es ist wie Weihnachten: manche Wünsche (also »Geschenke«) wurden und werden zurHP1erfüllt. Und manche … Nun ja. Bis zur Premiere ist dann ja immer noch Zeit, um zu korrigieren oder letzte Dinge anzufertigen (lacht). Bis dahin bleibt es spannend. MIT JULE DOHRN-VANROSSUM (Bühnenbildnerin »The Wreckers«) MEIN LIEBLINGSMOMENT Foto: © Landestheater Detmold/Jochen Quast Foto: © Landestheater Detmold/Jochen Quast 13 THEATERZEIT!

Willkommen in Detmold! Was war dein schönstes Erlebnis in Gesellschaft? Boyoung Lee Sängerin im Opernstudio Mein schönstes Erlebnis in Gesellschaft war, in meiner ersten Spielzeit am Landestheater Detmold so viele wunderbare Kolleg*innen kennenzulernen und das Theaterleben wirklich zu erleben. In »La traviata« durfte ich nicht nur mit großartigen Menschen arbeiten, sondern auch Verdis Musik intensiv erfahren. Die Uraufführung von »VIEL ZU FEEL« hat mir zudem gezeigt, wie bereichernd starke Teamarbeit sein kann, und selbst moderne Musik wurde zu einer freudigen Erfahrung. Ich bin gespannt, welche Werke mich noch erwarten — und wie ich dabei weiter wachsen darf. Milica Milić Sängerin im Opernstudio In Gesellschaft zu sein bedeutet für mich, Teil einer größeren Kraft zu sein. Am stärksten habe ich das gerade in diesem Jahr gespürt, als ich während der Massenproteste in meinem Heimatland Serbien auf den Straßen Belgrads stand. Zwischen tausenden Stimmen, die im selben Rhythmus pochten, wurde mir bewusst, wie kraftvoll wir werden, wenn uns ein gemeinsamer Wunsch nach Veränderung verbindet. Dieser Moment hat mich tief berührt — weil er zeigte, dass Gesellschaft nicht nur ein Wort ist, sondern eine lebendige Kraft, die trägt und bewegt. Foto: © Landestheater Detmold/Jochen Quast Foto: © Landestheater Detmold/Jochen Quast 14 NEU IM ENSEMBLE

UtaSander Künstlerische Betriebsdirektorin Im Anschluss an eine meiner ersten Vorstellungen am Landestheater ging ich aus dem Theater in den kühlen Herbstabend. Mit mir verließ das Publikum beschwingt das Haus, viele fröhlich und lauthals »Das Glück ist eine Apfelsine« singend oder pfeifend. In diesem Moment wurde mir bewusst, wie unmittelbar Theater Menschen verbinden kann: Fremde, die eben noch im Zuschauerraum nebeneinandersaßen, teilten draußen vor dem Haus eine gemeinsame Stimmung und es war spür- und hörbar, wie der Abend in ihnen nachhallte. Dieses spontane, ungezwungene Aufgehen in einer musikalischen Erinnerung war für mich ein sehr berührendes Erlebnis. Helmut Seidenbusch Orchestergeschäftsführer Das schönste Erlebnis in Gesellschaft? Das sind die stillen und lauten Abende, wenn die Familie beisammensitzt, gerade weil wir uns selten sehen. Man redet, isst und das Leben klopft einmal höflich an, statt hereinzustürmen. Kein Pathos, nurNähe. Und dann gibt es noch unsere Theatergesellschaft: Dort sitzt man mit den Kolleg*innen aus den unterschiedlichen Teams oder dem Orchester zusammen, tauscht Gedanken, Ideen, manchmal nur ein Achselzucken — und merkt, dass Gesellschaft auch darin besteht, gemeinsam an etwas zu arbeiten, das größer ist als der eigene Stuhl. Foto: © Tanja Ghirardini Foto: © Gernot Kaspersetz Fortsetzung folgt! In den kommenden Ausgaben der TheaterZeit! stellen wir Ihnen weitere neue Gesichter aus unseren Ensembles vor. 15

»Nicht alles h scheint.« 16

17 Shockheaded Peter 14+ ein Musical von den Tiger Lillies, Julian Crouch und Phelim McDermott Musik von Martyn Jacques Junk-Oper nach Motiven aus »Der Struwwelpeter« von Heinrich Hoffmann Die nächsten Vorstellungen: Fr 30.1. /So15.3. /Sa28.3. /So29.3. /Sa11.4. (15:00&19:30) /So12.4.2026, jeweils19:30Uhr, wenn nicht anders angegeben, Großes Haus hier ist, wie es THEATERZEIT!

Foto: © Landestheater Detmold/Jochen Quast/pink gorilla design Das Märchen »Vom Fischer und seiner Frau« aus der Märchensammlung der Gebrüder Grimm ist von Jung bis Alt bekannt und hat eine lang zurückreichende Historie. Dabei zeigt uns dieses Märchen schmerzhaft auf, was es mit sich bringt, wenn das eigene Leben leer ist und nur durch Gier bestimmt wird. Für alle, denen das Märchen gerade in Vergessenheit geraten ist, eine kurze Zusammenfassung: Der Fischer wohnt mit seiner Frau in ärmlichen Verhältnissen. Das Haus der beiden ist nur sehr spärlich ausgestattet, es ist kalt, das Meer leer gefischt, das Paar hungert, die glücklichen Zeiten sind längst vorbei. Es herrscht eisige Unzufriedenheit — insbesondere bei der Frau des Fischers. Bei einem seiner täglichen Versuche, Fische zu fangen, um sie zu verkaufen und seine Frau und sich zu ernähren, fängt er durch Zufall einen Butt. Er weiß, einen Butt zu fangen ist schwer, denn der Fisch aus der Familie der Plattfische hält sich normalerweise sehr nah am Meeresgrund auf und gelangt nur selten in eines der Fischernetze. Umso glücklicher ist der Fischer, als er im rauen Seegang eines der seltenen Exemplare fängt. Recht schnell stellt sich heraus, dass es sich bei dem Butt um einen verzauberten Prinzen handelt, der Wünsche »Manntje, Manntje! Timpe Te! Buttje,Buttje in der See! Myne Frau, de Ilsebill, will nich so, as ik wol will.« Aus: »Vom Fischer und seiner Frau«, Kinder- und Hausmärchen, Gebrüder Grimm Foto: © Landestheater Detmold/Jochen Quast/pink gorilla design 18 PREMIERE

Text: Emilia Ebert 19 erfüllen kann, aber an die Vernunft des Fischers appelliert und um seine Freilassung bittet. Diese gewährt ihm der Fischer. Wieder zuhause angekommen, trifft er auf seine Frau. Wütend, enttäuscht und hungrig fragt sie ihn, warum er den Butt denn nun freigelassen habe, ohne im Gegenzug um bessere Lebensbedingungen für seine Familie zu bitten. Nach längerer Überzeugungsarbeit zieht der Fischer wiederholt los, um den Butt erneut zu fangen. Das Unheil nimmt seinen Lauf. Er bittet um bessere Lebensumstände für seine Frau und ihn. Als er wieder nach Hause kommt, erwartet ihn seine glückliche Frau. Glück — ein Zustand, der schon lange nicht mehr Gast im Leben der beiden war. Doch nach kurzer Zeit macht sich die Unzufriedenheit im Leben der beiden wieder bemerkbar. Die Gier zieht in das Haus, das schon bald ein Schloss sein soll, der Familie ein. Doch auch das Leben im Schloss befriedigt die Frau des Fischers kaum. Schon bald folgt ein neues Verlangen — Geltungssucht. Passend zum Schloss, fordert die Frau Königin zu werden. Kurz darauf will sie Päpstin werden und in letzter Instanz Gott selbst. Der Butt, der bisher alle Wünsche und Forderungen erfüllt hat, hat nun genug und versetzt die Frau des Fischers zurück in ihr ärmliches Leben. Je stärker die Gier, desto unzufriedener wird der Mensch. Ist die Frau des Fischers nun aus tiefstem Herzen schlecht? Keineswegs! Sie treibt etwas an, was uns alle antreibt: Das Streben nach besserer Lebensqualität. Niemand sollte unter lebensfeindlichen Bedingungen leben müssen. Doch zeigt uns das Märchen nach alter Gebrüder Grimm-Manier auf, was passiert, wenn ein Individuum unkontrolliert der Gier verfällt. Denn eines ist sicher: Zufriedenheit, innere Ruhe und vor allem das Glück — diese Dinge sind mit keinem Geld der Welt erwerbbar. Anlässlich des 200. Geburtstags des Landestheaters Detmold, wurden für die Spielzeit 2025/26 dreiUraufführungen in Auftrag gegeben. Mit »Vom Fischer und seiner Frau« endet die Uraufführungsserie der Jubiläumsspielzeit mit dem Motto »In Gesellschaft« mit einem Werk, dass wohl kaum passender sein könnte. Katharina Torwesten, Ballettdirektorin und Choreografin am Landestheater Detmold, hat gemeinsam mit Robert Lillinger, Repetitor und Komponist am Landestheater Detmold, dieses Werk geschaffen. In enger Zusammenarbeit entsteht ein Werk, das musikalische Raffinesse mit effektvollen, psychologisch durchdachten, aber nie eintönigen Choreografien ergänzt und dem Publikum schnell und eindrucksvoll zeigt, was Gier und Geltungssucht mit dem Menschen macht. Vom Fischer und seiner Frau 12+ Das Märchen von der Habgier und ihren Konsequenzen Auftragswerk des Landestheaters Detmold Komposition von Robert Lillinger Choreografie von Katharina Torwesten Musikalische Leitung: Claudio Novati Choreografie: Katharina Torwesten Choreografische Assistenz: Arsen Chraghyan Bühne und Kostüm: FranzDittrich Dramaturgie: Emilia Ebert Mit: Ballett und Symphonisches Orchester des Landestheaters Detmold Uraufführung: Samstag, 4. April 2026, 19:30 Uhr, Großes Haus Weitere Vorstellungen: Fr 10.4. / Fr 17.4. / So 19.4. / Mi 20.5. / Mi 27.5. / So 14.6. / Do 2.7. / So 5.7.2026, jeweils 19:30 Uhr EinführungsSoiree: So 29.3.2026, 17:00 Uhr, Augustinum Seniorenresidenz Detmold Öffentliche BühnenOrchesterProbe: Do 26.3.2026, 18:00 Uhr, Großes Haus OberTexte & SubTöne: Di 7.4.2026, 19:30 Uhr, Buchhandlung »Kafka & Co.« NachSpiel — das Publikumsgespräch: Do 2.7.2026, Foyer-Restaurant THEATERZEIT!

20 Das Glück ist eine Orange 12+ Sinalco — Das Musical! Eine Detmolder Geschichte Auftragswerk des Landestheaters Detmold Musik von Thomas Zaufke, Text von Peter Lund Vorstellungen Großes Haus: So22.2. /Do30.4. /Sa16.5. /So17.5. /So7.6. / So21.6. (15:00) / Fr. 3.7.2026, jeweils 19:30Uhr, wenn nicht anders angegeben. Im Repertoire Fotos: © Landestheater Detmold / Jochen Quast AKTUELLE PRODUKTIONEN

Der zerbrochne Krug 12+ von Heinrich von Kleist Vorstellungen Detmolder Sommertheater: Mi 18.2. /Do19.2. (11:00Uhr) / Fr 20.2. / Mo23.2. /So8.3.2026, jeweils 19:30Uhr, wenn nicht anders angegeben. Im Repertoire THEATERZEIT! 21

JUNGES THEATER Illustration: © Landestheater Detmold / Wiebke Jakobs/pink gorilla design enni Schnarr 22 PREMIERE

Wie lernen Kinder eigentlich Mut? Nicht den lauten, heroischen Mut, der mit wehenden Capes und perfekten Superheld*innenposen daherkommt, sondern den echten Mut, der beginnt, wenn es plötzlich still wird in der Wohnung und die Schatten im Flur ein bisschen länger wirken als sonst. Theater kann Trainingsraum für Mut sein: Ein Ort, an dem Gefühle groß werden dürfen, ohne dass sie überfordern. Ein Ort, an dem Angst nicht weggeschoben, sondern angeschaut wird — und wo gemeinsam mit viel Fantasie nach Lösungen gesucht wird und ein Lachen entsteht, das jede Angst vertreibt. »Jennifer hat keine Angst ... Aber sie versteckt sich doch lieber im Schrank!« »Angstmän« [8+], abMärz2026im Jungen Theater, setzt genau hier an: Es erzählt nicht nur eine turbulente Superheld*innen-Geschichte, sondern nimmt die Alltagsrealitäten von Kindern ernst: Probleme in der Schule, getrennte Eltern, eine Medienwelt, die keine Langeweile zulässt und dabei unendlich langweilig ist, gestresste Eltern, viel Selbstständigkeit im Alltag, … Auch das Alleinsein, wie es Jennifer an diesem Abend erlebt, ist vielen Kindern vertraut: Der Moment nach der Schule, an dem noch keine Eltern da sind, aber vielleicht ein liebevoll zubereiteter kleiner Snack auf dem Tisch steht. Oder, wie bei Jennifer: Ein Abend, an dem die alleinerziehende Mutter überraschenderweise doch die Spätschicht schieben muss und man heimlich Pizza bestellt und alles sonst Verbotene macht. Bis dann irgendwann die Angst kommt, die man nicht mehr überspielen und wegschieben kann und man sich am liebsten im Schrank verstecken möchte. Und dort versteckt sich etwas, das niemand erwartet: ein zitternder Superheld aus einer fremden Galaxie: Angstmän. Ein Held, der selbst Angst hat. Sein Erscheinen verschiebt die Perspektive: Plötzlich ist Angst nicht mehr etwas, das man allein bewältigen muss, sondern etwas, das man teilen kann. Und damit beginnt bereits der erste kleine Mut-Moment. Das Stück erinnert uns Erwachsene daran, dass Kinder Mut nicht dadurch entwickeln, dass wir ihre Ängste weg reden — sondern indem wir ihnen zutrauen, sich ihnen zu stellen. Jennifer wächst in dieser einen Nacht über sich hinaus, weil sie aktiv wird, Verantwortung übernimmt und im Chaos nicht untergeht. »Und du bist auch ein Superheld?« Für Eltern, Großeltern und Pädagog*innen bietet »Angstmän« damit mehr als Unterhaltung. Es eröffnet Gesprächsanlässe über Alltagsängste, über Selbstvertrauen und darüber, wie wir Kinder Mut beginnt manchmal im Kleiderschrank 23 THEATERZEIT!

24 Foto: © Landestheater Detmold / Marc Lontzek begleiten können, ohne ihnen die Lösungen vorwegzunehmen. Der Humor des Stücks ist dabei ein wichtiger Verbündeter: Er entkrampft, verbindet und zeigt, dass Angst etwas zutiefst Menschliches ist. Wenn selbst ein Superheld sie hat, darf jedes Kind sie auch haben. »Angstmän« zeigt uns, dass echte Stärke nicht aus Unverwundbarkeit entsteht, sondern aus der Fähigkeit, sich selbst etwas zuzutrauen, trotz Unsicherheit. Dass Mut ansteckend sein kann. Und dass Mut mitten in unserem Alltag beginnt — manchmal eben im Kleiderschrank. Angstmän 8+ von Hartmut El Kurdi ein panisches Kammerspiel für alle ab 8 Jahren Regie: Deborah Krönung Bühne und Kostüm: Lara Hohmann Dramaturgie: Jenni Schnarr Musik: Jochen Vahle Mit: Banar Fadil, Elisabeth Rasch, Magdalena Weiß Premiere: Freitag, 20. März 2026, 10:00 Uhr, Junges Theater Weitere Vorstellungen: Fr 27.3. / So 29.3. (16:00 Uhr) / Sa 18.4. (16:00 Uhr) / Mo 8.6. / Di 9.6.2026, jeweils 10:00 Uhr, wenn nicht anders angegeben Die kleine Maus spaziert durch den Wald und trifft auf verschiedene Tiere, die sie fressen wollen. Um sie in die Flucht zu schlagen, erfindet die Maus kurzerhand den großen und gefährlichen Grüffelo. Gut, dass es den in Wirklichkeit gar nicht gibt. Oder doch? Plötzlich taucht der Grüffelo wirklich auf. Ob es der Maus gelingen wird, dem Grüffelo zu entkommen? Mitglieder des Symphonischen Orchesters des Landestheaters erwecken die berühmte Geschichte vomGrüffelo musikalisch zum Leben und zeigen, wie mit Mut und Fantasie Klein über Groß triumphieren kann. Musikalische Leitung: Francesco Damiani Szenische Einrichtung: Philine Korkisch Bühne und Kostüm: Victoria Unverzagt Mit: Adrian Thomser und dem Symphonischen Orchester des Landestheaters Detmold Samstag, 21. Februar2026, 16:00Uhr, Junges Theater Familienkonzert: Der Grüffelo5+ geschrieben von Julia Donaldson und illustriert von Axel Scheffler Musik von Iris ter Schiphorst Text: Jenni Schnarr KONZERTE

25 THEATERZEIT! Samstag, 28.März2026, 15:00,Lemgo, Weserrenaissance-Museum Schloß Brake Kammerkonzert 3: Symphonic Brass (vom) Wegkommen und Ankommen… Australien, Japan und Deutschland — die fünf Musikerinnen und Musiker von Symphonic Brass erzählen von ihren unterschiedlichen musikalischen Wurzeln und präsentieren Musik aus ihrer Heimat. Mit: Felix Beno, Daniel Konttori, Manuel Morgenthaler, Akiko Watanabe, Lauren Whitehead Anlässlich des 80. Holocaust-Gedenktags hat die israelisch-jüdische Komponistin Bracha Bdil einen sehr besonderen Liederzyklus komponiert: »Letters to Fred« / »Briefe an Fred«. Dieses vom Staatstheater Darmstadt in Auftrag gegebene Werk erzählt die wahre Geschichte der Detmolder Familie Herzberg. Im Zentrum steht Fred Herzberg, der 1939durch einen Kindertransport nach England gerettet wurde, während seine Eltern und Schwester in Auschwitz ermordet wurden. Die Idee zu diesem Werk sowie die historischen Briefe stammen aus dem persönlichen Umfeld von der Sängerin Megan Marie Hart, für die der Zyklus komponiert wurde. Begleitet von Mathias Mönius am Klavier wird Megan Marie Hart in diesem einmaligen Gastspiel den Zyklus zur Aufführung bringen. Mit: Megan Marie Hart und Mathias Mönius Sonntag, 25. Januar2026, 11:30Uhr, Großes Haus Megan Marie Hart singt: »Letters to Fred« Foto © Robert Schittko Fotos: © Landestheater Detmold / Jochen Quast Fotos: © Landestheater Detmold / Marc Lontzek

Feine Brillen | Persönliche Beratung mit (ganz viel) Herz | Zeitloses Design, nachhaltig gedacht | Qualität im Fokus Schülerstr. 4 Detmold folgt uns gerneauf Instagram. Schülerstr. 4 Detmold Tel. (0 52 31) 9 43 72 48 Impressum TheaterZeit! — Theaterzeitung des Landestheaters Detmold. Erscheint als Beilage der Lippischen Landes-Zeitung Herausgeber: Landestheater Detmold Spielzeit 2025/26 Intendantin: KirstenUttendorf Kaufmännischer Direktor, Kaufmännischer Geschäftsführer: Stefan Dörr Chefredaktion: Susanne Springer Redaktion: Marketing / Öffentlichkeitsarbeit und Dramaturgie Titelfoto: Jochen Quast Grafik: Pink Gorilla Design, Hamburg Type: ES Rebond Grotesque und ES Face von Extraset Redaktionsschluss: 15. Januar 2026 Herstellung: Lippischer Zeitungsverlag Giesdorf GmbH & Co. KG Anzeigenleitung und Verkauf: Thomas Bouza Behm, Tel. 0 52 31 – 91 10 LZ@LZ.de / Druck: Bruns Druckwelt GmbH & Co. KG, Minden Auflage: 36.700/ Erscheinungstermin: 23. Januar 2026 Die nächste Ausgabe der TheaterZeit! erscheint am 18. April 2026 Änderungen und Irrtümer vorbehalten Gefördert durch das IMPRESSUM 26

In der Tischlerei des Theaters werden alle Holzkonstruktionen angefertigt, die für ein Bühnenbild oder auch als Spielelement benötigt werden. Das können Türen und Treppen sein, genauso gut wie Möbel oder Wände oder phantasievolle Sonderanfertigungen. Die Holzkonstruktionen werden in der Regel nach technischen Zeichnungen gebaut, die nach dem Entwurf der jeweiligen Bühnenbildner*innen entstehen und sind meist spezielle Einzelanfertigungen. Doch auch Reparatur- und Ausbesserungsarbeiten von Theaterdekorationen und Möbeln sind wichtige Aufgaben der Theatertischler*innen. Da Holzkonstruktionen deutlich leichter als Metallkonstruktionen sind, wird am Landestheater Detmold viel mit Holz gearbeitet. Die Bühnenbilder sind so leichter zu transportieren und auf- bzw. abzubauen. Die Mitarbeitenden in der Tischlerei arbeiten mit Tischler-Maschinen, erledigen viele Tätigkeiten aber auch von Hand, denn oft ist kunstvoller »Feinschliff« erforderlich. Foto: © Landestheater Detmold / Marc Lontzek Hidden Places Theater amTag 27 THEATERZEIT!

Das Landestheater Detmold wird in seinen Foyers von zahlreichen Lampen, Leuchtern und Kronleuchtern festlich erhellt. So erstrahlt beispielsweise im Saal unter der Decke ein Kronleuchter, von Insidern gern liebevoll »Ananas« genannt, weil seine Form in gewisser Weise dieser Südfrucht ähnelt. Und im Foyer-Restaurant leuchtet ein wirklich prächtiger Kronleuchter und taucht den Raum in angenehmes Licht. Wo aber ist der in diesem »Close up!« gezeigte Leuchter zu finden? Schauen Sie sich in unseren Foyers um! CLOSE UP! Schreiben Sie die Lösung an: info@landestheater-detmold.de oder Landestheater Detmold Öffentlichkeitsarbeit Theaterplatz 1 | 32756 Detmold Kennwort: Close up! Einsendeschluss: 17.4.2026 Mit etwas Glück können Sie zwei Eintrittskarten für eine Führung oder einen Probenbesuch gewinnen! Ellen S. aus Horn-Bad Meinberg fragt: »Was passiert eigentlich auf der Bühne, wenn keine Vorstellungen stattfinden?« ZUSCHAUER*INNEN FRAGEN — THEATERMITARBEITENDE ANTWORTEN Uta Sander, Künstlerische Betriebsdirektorin: »Auch wenn abends keine Vorstellung stattfindet, ist auf unserer Bühne immer viel Betrieb. Um unser abwechslungsreiches Programm zu gestalten, sind intensive Vorbereitungen nötig und es wird laufend geprobt — immer dann, wenn die Bühne nicht bespielt wird. Daneben finden auf der Bühne auch diverse technische Proben statt: Bei der Bauprobe, die mehrere Monate vor dem szenischen Probenstart stattfindet, testen wir zum Beispiel, wie das Bühnenbild funktioniert. Später werden bei den Beleuchtungsproben die verschiedenen Lichtstimmungen festgelegt, die ein Stück braucht. Dann folgen die Endproben, bei denen Szene, Licht, Bühnenbild und Kostüm zusammenkommen, im Musiktheater und teilweise auch im Ballett und Schauspiel mit Orchester. Auch regelmäßige Wartungsarbeiten an der Bühnentechnik beanspruchen Zeit. Daher bleibt unsere Bühne selbst an spielfreien Tagen ein viel genutzter Arbeitsplatz.« Wenn Sie auch Fragen haben, schreiben Sie uns diese mit dem Stichwort »Zuschauer*innen-Frage« an info@landestheater-detmold.de, mit etwas Glück finden Sie die Antwort in einer unserer nächsten Ausgaben. Foto: © Landestheater Detmold / Jochen Quast 28

29 THEATERZEIT! Januar 2026 23 Fr 10:00• Junges Theater Pettersson und Findus und der Hahn im Korb 5+ 19:30• Großes Haus Premiere: Shockheaded Peter 24 Sa 19:30• Grabbe-Haus Frankenstein 25 So 11:30• Großes Haus Megan Marie Hart singt: »Letters to Fred« 18:00• Großes Haus Neujahrskonzert »Donauklänge« 19:30• Grabbe-Haus anschließend Frankenstein NachSpiel 27 Di 10:00• Junges Theater AnneFrank 14+ 29 Do 10:00• Junges Theater AnneFrank 14+ 30 Fr 10:00• Junges Theater All das Schöne 14+ 19:30• Grabbe-Haus Frankenstein 19:30• Großes Haus Shockheaded Peter 31 Sa 18:00• Junges Theater All das Schöne 14+ 19:30• Großes Haus Das schlaue Füchslein 19:30• Grabbe-Haus Frankenstein Februar 2026 1 So 11:30• Großes Haus EinführungsMatinee zu »Don Quichotte« 19:30• Großes Haus Das schlaue Füchslein 3 Di 10:00• Junges Theater Lost and Found: Ein Herz und andere Dinge 7+ 4 Mi 10:00• Junges Theater Lost and Found: Ein Herz und andere Dinge 7+ 5 Do 09:00• Großes Haus Der kleine Prinz 5+ 11:00• Großes Haus Der kleine Prinz 5+ 19:30• Großes Haus La traviata 6 Fr 10:00• Junges Theater Frederick 4+ 19:30• Großes Haus Premiere: Don Quichotte 7 Sa 11:00• Bühneneingang TheaterFührung 19:30• Großes Haus Das schlaue Füchslein 8 So 16:00• Junges Theater Lost and Found: Ein Herz und andere Dinge 7+ 19:30• Großes Haus DonQuichotte 19:30• Grabbe-Haus Frankenstein 14 Sa 19:00• Großes Haus Theaterball »Fly me to the Moon« AUSVERKAUFT 17 Di 10:30• Junges Theater VIEL ZU FEEL 10+ 18 Mi 10:30• Junges Theater VIEL ZU FEEL 10+ 19:30• Sommertheater Der zerbrochne Krug 19 Do 10:00• Junges Theater All das Schöne 14+ 11:00• Sommertheater Der zerbrochne Krug 20 Fr 19:30• Grabbe-Haus Nach dem Essen 19:30• Sommertheater Der zerbrochne Krug 21 Sa 16:00• Junges Theater Familienkonzert: Der Grüffelo 5+ 19:30• Großes Haus La Cage aux Folles 19:30• Grabbe-Haus Frankenstein THEATERZEIT!

30 SPIELPLAN JANUAR BIS APRIL 22 So 11:30• Hochschule für Musik, Brahms-Saal EinführungsMatinee zu »The Wreckers« 19:30• Großes Haus Das Glück ist eine Orange 19:30• Grabbe-Haus Herkunft 23 Mo 19:30• Sommertheater Der zerbrochne Krug 26 Do 10:00• Junges Theater AnneFrank 14+ 18:00• Großes Haus Öffentliche BühnenOrchesterProbe zu »The Wreckers« 27 Fr 19:30• Großes Haus anschl. Foyer-Restaurant DonQuichotte NachSpiel — das Publikumsgespräch 19:30• Grabbe-Haus Nach dem Essen 28 Sa 18:00• Junges Theater All das Schöne 14+ 19:30• Großes Haus Gastspiel: Matthias Brandt & Jens Thomas: »Dämon« 19:30• Grabbe-Haus Herkunft März 2026 1 So 19:30• Grabbe-Haus Frankenstein 2 Mo 10:00• Junges Theater Lost and Found: Ein Herz und andere Dinge 7+ 3 Di 10:00• Junges Theater Lost and Found: Ein Herz und andere Dinge 7+ 5 Do 09:00• Großes Haus Der kleine Prinz 5+ 19:30• Großes Haus DonQuichotte 6 Fr 10:00• Junges Theater Frederick 4+ 19:30• Großes Haus Premiere: The Wreckers 7 Sa 11:00• Bühneneingang TheaterFührung 15:00• Großes Haus DonQuichotte 8 So 10:00• Martin-Luther-Kirche Detmold Vis-à-vis zu »The Wreckers« Theater und Kirche im Dialog 16:00• Junges Theater Frederick 4+ 19:30• Großes Haus The Wreckers 19:30• Sommertheater Der zerbrochne Krug 11 Mi 10:00• Junges Theater All das Schöne 14+ 13 Fr 19:30• Großes Haus The Wreckers 14 Sa 19:30• Großes Haus DonQuichotte 15 So 11:30• IHKLippe EinführungsMatinee zu »Die Nashörner« 19:30• Großes Haus Shockheaded Peter 18 Mi 19:30• Großes Haus anschl. Foyer-Restaurant Das schlaue Füchslein NachSpiel — das Publikumsgespräch 19 Do 19:30• Grabbe-Haus Premiere: Absprung 20 Fr 10:00• Junges Theater Premiere: Angstmän 8+ 19:30• Sommertheater Premiere: Die Nashörner 25 Mi 19:30• Sommertheater Die Nashörner 26 Do 18:00• Großes Haus Öffentliche BühnenOrchesterProbe zu »Vom Fischer und seiner Frau« 27 Fr 10:00• Junges Theater Angstmän 8+ 19:30• Großes Haus The Wreckers 28 Sa 19:30• Großes Haus Shockheaded Peter

31 29 So 10:00• Ev.-ref. Kirche Hiddesen Vis-à-vis zu »Die Nashörner« Theater und Kirche im Dialog 16:00• Junges Theater Angstmän 8+ 17:00• Augustinum EinführungsSoiree zu »Vom Fischer und seiner Frau« 19:30• Großes Haus anschl. Foyer-Restaurant Shockheaded Peter NachSpiel — das Publikumsgespräch THEATERZEIT! April 2026 1 Mi 19:30• Grabbe-Haus Absprung 2 Do 19:30• Sommertheater anschl. Sommertheater Die Nashörner NachSpiel zu »Die Nashörner« 4 Sa 11:00• Bühneneingang TheaterFührung 19:30• Großes Haus Premiere: Vom Fischer und seiner Frau 7 Di 19:30• Kafka & Co. OberTexte & SubTöne zu »Vom Fischer und seiner Frau« 8 Mi 19:30• Grabbe-Haus Absprung 19:30• Sommertheater Die Nashörner 9 Do 19:30• Grabbe-Haus anschließend Absprung NachSpiel — das Publikumsgespräch 10 Fr 19:30• Großes Haus Vom Fischer und seiner Frau 11 Sa 15:00• Großes Haus Shockheaded Peter 19:30• Großes Haus Shockheaded Peter 12 So 11:30• Lippische Landeskirche Detmold EinführungsMatinee zu »Die Reise nach Reims« 19:30• Großes Haus Shockheaded Peter 19:30• Grabbe-Haus Frankenstein 14 Di 19:30• Grabbe-Haus Absprung 15 Mi 19:30• Grabbe-Haus Absprung 16 Do 18:00• Großes Haus Öffentliche BühnenOrchesterProbe zu »Die Reise nach Reims« 19:30• Grabbe-Haus Absprung

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