Post-Warnstreiks in NRW am Samstag - Standort in OWL betroffen

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Ein Trolley eines Zustellers der Deutschen Post steht auf der Straße. - © Lino Marcel Mirgeler/dpa
Ein Trolley eines Zustellers der Deutschen Post steht auf der Straße. (© Lino Marcel Mirgeler/dpa)

Bonn/Herford. Im Tarifstreit mit der Post hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten erneut zu Warnstreiks aufgerufen. Diesmal seien weitere Standorte in Nordrhein-Westfalen betroffen, teilten die Arbeitnehmervertreter mit. Die Gewerkschaft setzt damit die am Freitag begonnenen ganztägigen Warnstreiks bei der Deutschen Post AG fort.

Betroffen sei auch der Standort Herford in OWL - außerdem werde in Kempten, dem Sauer- und Siegerland, Rheine im Münsterland sowie den Räumen Köln und Düsseldorf gestreikt. Verdi erwartet deshalb erneute Einschränkungen in der Zustellung von Briefen und Paketen.

"Deutliches Signal gesetzt"

"Mit den Warnstreiks der letzten Tage haben unsere Kolleginnen und Kollegen ein deutliches Signal gesetzt. Der Arbeitgeber hat jetzt die Chance seine bisherige Haltung zu überdenken und die Beschäftigten angemessen am Erfolg des Unternehmens zu beteiligen", erklärt Uwe Speckenwirth, Fachbereichsleiter Postdienste in NRW.

Verdi fordert für die rund 140.000 (rund 30.000 in NRW) Tarifbeschäftigten eine lineare Erhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Zudem verlangt die Gewerkschaft für die Auszubildenden und Dual-Studierenden eine monatliche Erhöhung um 90 Euro, darüber hinaus soll die Postzulage für die verbeamteten Postbeschäftigten fortgeschrieben werden.

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