Opfer in Paderborn verblutet - Haftbefehl wegen Mordes erlassen

Lena Henning

An der Straße Am Heilandsfrieden in Sennelager hat sich die Tat ereignet. - © Ralph Meyer
An der Straße Am Heilandsfrieden in Sennelager hat sich die Tat ereignet. (© Ralph Meyer)

Paderborn-Sennelager. Im Fall der in der Nacht zu Mittwoch getöteten 20-Jährigen liegt das Obduktionsergebnis vor. Wie die Ermittler vermutet hatten, ist die Frau infolge "massiver Stich- und Schnittverletzungen im Bereich des Halses und Oberkörpers verblutet", sagt der zuständige Oberstaatsanwalt Ralf Meyer auf Anfrage.

Der 29-jährige Ehemann der Frau wird verdächtigt, sie getötet zu haben. Polizeibeamte fanden den Leichnam am späten Dienstagabend in einem Auto an der Straße Am Heilandsfrieden im Paderborner Stadtteil Sennelager. Der Ehemann wurde vor Ort festgenommen. Inzwischen wurde Haftbefehl wegen Mordes gegen den Mann erlassen. Das Motiv für die Tat sei "wahrscheinlich in der Beziehung der beiden zu suchen", sagt Meyer. Der Beschuldigte schweige bisher zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen.

Am Dienstagabend hatte sich der 29-jährige Syrer gegen 23.10 Uhr bei der Paderborner Polizei gemeldet. Er habe die Beamten aufgefordert, zu einer Anschrift in Sennelager zu kommen und legte auf. Rückrufe durch die Leitstelle blieben unbeantwortet. Kurze Zeit später habe sich der Mann erneut gemeldet und gab an, seine Frau getötet zu haben. Vor Ort fanden die Polizeibeamten dann die Leiche der 20-jährigen syrischen Staatsangehörigen.

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