Zoll entdeckt auf A 44 Marihuana in der Stoßstange eines niederländischen Autos

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Zöllner sind bei einer Kontrolle auf der Autobahn 44 in einem Auto auf Drogen gestoßen. - © (Themenbild) Sarah Jonek
Zöllner sind bei einer Kontrolle auf der Autobahn 44 in einem Auto auf Drogen gestoßen. (© (Themenbild) Sarah Jonek)

Geseke/Paderborn. Das Bielefelder Hauptzollamt vermeldet einen größeren Drogenfund, den die Beamten in einem Fahrzeug machten, das an der Autobahn 44 kontrolliert wurde. Neben Marihuana wurde außerdem pulverförmiges Amphetamin sichergestellt.

Am Abend des 11. Novembers forderten Zöllner der Kontrolleinheit "Verkehrswege Anröchte" den Fahrer eines in den Niederlanden zugelassenen Autos auf, ihnen auf den nächstgelegenen Parkplatz zu folgen. Bei der folgenden Kontrolle des Fahrzeuges und seiner beiden männlichen Insassen auf dem an der Autobahn 44 gelegenen Rastplatz Hellweg Süd stellten die Beamten in der hinteren Stoßstange mehrere versteckte Pakete fest. Eine erste Prüfung vor Ort zeigte, dass diese Marihuana beinhalteten.

Für eine genauere Kontrolle des Autos wurde dieser zu einem örtlichen Abschleppunternehmen gebracht. Eine dort durch die Zöllner durchgeführte Intensivkontrolle des Fahrzeugs ergab insgesamt knapp 1.300 Gramm Marihuana in der hinteren Stoßstange. Zusätzlich fanden sie im Kofferraum eine niederländische "Jumbo Tasche". Neben Süßigkeiten, die den Großteil des Inhaltes ausmachten, befanden sich drei als Soße deklarierte Tüten darin. Obwohl eine Manipulation an den Verpackungen nicht festgestellt werden konnte, trat nach dem Öffnen der Soßenpackungen eine weiße Substanz zum Vorschein. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv.

Insgesamt befanden sich noch einmal gut 3.000 Gramm Amphetamin in den Soßentüten. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Paderborn. Die Beschuldigten wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Paderborn einem Haftrichter des Lippstädter Amtsgerichts vorgeführt, der Haftbefehle erließ.

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