Neue Erkenntnisse zu tödlichem Unfall zwischen Nieheim und Marienmünster

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Zu dem tödlichen Unfall auf der L886 gibt es neue Ermittlungserkenntnisse. - © Madita Schellenberg
Zu dem tödlichen Unfall auf der L886 gibt es neue Ermittlungserkenntnisse. (© Madita Schellenberg)

Nieheim/Marienmünster. Nach dem tödlichen Unfall am Mittwoch auf der Landesstraße 886 zwischen Nieheim und Marienmünster hat die Polizei nun neue Ermittlungserkenntnisse. Gegen 13.40 Uhr war eine Mercedes A-Klasse mit dem Mercedes eines 18-Jährigen zusammengestoßen. Beide Fahrzeuge wurden von der Fahrbahn geschleudert. Der 79 Jahre alte Fahrer der A-Klasse war noch am Unfallort gestorben. Der 18-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Nach Auswertung der Unfallspuren vor Ort durch das Verkehrskommissariat der Polizei Höxter und einen durch die Staatsanwalt Paderborn beauftragten Sachverständigen ergebe sich jetzt, dass die beiden beteiligten Unfallfahrzeuge in der jeweils anderen Fahrtrichtung unterwegs waren, als zunächst nach erster Einschätzung am Unfallort angenommen. Das teilt die Polizei Höxter in einer Meldung mit.

Ermittlungen werden fortgeführt

Demnach fuhr der 79-Jährige aus dem Kreis Lippe auf der L 886, aus Richtung Sommersell kommend, in Richtung Born, während der 18-Jährige aus dem Kreis Höxter, von Born kommend, in Richtung Sommersell unterwegs war. Auf der freien Strecke waren beide Fahrzeuge frontal zusammengestoßen und dann durch die Wucht des Aufpralls zu unterschiedlichen Seiten in die angrenzenden Felder geschleudert worden. Reanimationsversuche bei dem 79-Jährigen waren erfolglos geblieben, er starb noch an der Unfallstelle.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang werden in den kommenden Tagen fortgesetzt, heißt es von der Polizei. Zur Spurensicherung und Unfallaufnahme wurden unter anderem Fotoaufnahmen der Unfallstelle mithilfe einer Drohne gefertigt. Die Staatsanwaltschaft Paderborn hatte angeordnet, den Sachverständigen einzuschalten und beide beteiligten Fahrzeuge sicherzustellen. Außerdem soll der Leichnam des 79-Jährigen obduziert werden, um die genaue Todesursache festzustellen. Vor Ort hatte die Polizei einen medizinischen Notfall bei dem 79 Jahre alten Opfer vermutet.

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