Schloß Holte-Stukenbrock: Kleinkind wird von Bagger überrollt und tödlich verletzt

Andreas Eickhoff

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Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. - © Freitag-TV
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (© Freitag-TV)

Schloß Holte-Stukenbrock. Schlimme Tragödie mit einem Kleinkind in Liemke: Ein zweijähriges Mädchen ist am Freitagabend von einem Kleinbagger überfahren und tödlich verletzt worden, auch etliche Hilfskräfte konnten nicht mehr helfen. Um 18.25 Uhr am Freitagabend erreichte der Notruf die Kreisleitstelle der Feuerwehr in Gütersloh, sofort wurden zwei in der Doppelstadt stationierte Rettungswagen sowie das Notarzteinsatzfahrzeug aus Hövelhof alarmiert.

Ferner eilten die beiden Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr zu der Unfallstelle an der Rieger Straße, umgehend wurde außerdem der Rettungshubschrauber Christoph 13 an die Unglücksstelle beordert.

Jede Hilfe kam für das Kind zu spät

Vor Ort kam für das Kleinkind aber jede Hilfe zu spät. Mehr als eine halbe Stunde lang hatten die medizinischen Einsatzkräfte um das Leben des Kindes fieberhaft gerungen – vergebens. Vor Ort nahmen Beamte der Kriminalpolizei ihre Ermittlungen auf. Ersten Angaben zufolge war es zu dem tragischen Unglück bei Arbeiten im Garten gekommen. Die Polizei sperrte den Einsatzort weiträumig ab, in der Stadt verbreitete sich die schlimme Nachricht noch am Abend wie ein Lauffeuer.

Die Einsatzkräfte konnten lediglich die Angehörigen betreuen, unter Leitung von Monsignore Wolfgang Bender wurden weitere Teams an die Einsatzstelle gerufen. Feuerwehr- und Notfallseelsorger kümmerten sich um die psycho-soziale Unterstützung der Geschwister, Eltern, Großeltern und anderen Angehörigen.

Aber auch die Einsatzkräfte wurden nach ihrem Abrücken vom Einsatzort noch weiter betreut, um das Geschehen verarbeiten zu können. Vor Ort war auch der Leiter der Notfallseelsorge im Kreis Gütersloh, Pastor Marco Beuermann aus Rheda.

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