Massenkarambolage auf der A2 bei Gütersloh - Sperrung aufgehoben

Charlotte Mahncke

Die A2 ist derzeit in Richtung Hannover ab der Anschlussstelle Rheda-Wiedenbrück komplett gesperrt.  - © Charlotte Mahncke
Die A2 ist derzeit in Richtung Hannover ab der Anschlussstelle Rheda-Wiedenbrück komplett gesperrt.  (© Charlotte Mahncke)

Gütersloh. Auf der Autobahn 2 in Höhe der Anschlussstelle Gütersloh hat es am Sonntagnachmittag eine heftige Massenkarambolage gegeben. Laut Angaben der Autobahnpolizei vor Ort waren mindestens 15 Autos in den Unfall auf der linken Spur verwickelt sein. Vermutlich hatte ein Starkregenschauer zu den zahlreichen Kollisionen geführt. Laut aktuellem Angaben wurden 16 Menschen leicht verletzt, sechs schwer und eine Person sogar lebensgefährlich.

Die Autobahn war ab der Anschlussstelle Rheda-Wiedenbrück in Fahrtrichtung Hannover für mehrere Stunden komplett gesperrt. Es staute sich auf mehreren Kilometern. Gegen 19.30 Uhr wurde der rechte Fahrstreifen wieder freigegeben, sodass der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden konnte. Die Polizei sicherte aufwändig Spuren vor Ort - unter anderem wurden mit einer Drohne Fotos aus der Luft gemacht, um die Unfallsituation zu rekonstruieren.

Zelte zur akuten Behandlung der Verletzen aufgebaut

Die Autobahn war am Sonntagnachmittag für mehrere Stunden gesperrt - erst am Abend wurde ein Fahrstreifen wieder freigegeben.  - © Charlotte Mahncke
Die Autobahn war am Sonntagnachmittag für mehrere Stunden gesperrt - erst am Abend wurde ein Fahrstreifen wieder freigegeben.  (© Charlotte Mahncke)

Polizei und Rettungskräfte waren ebenfalls mit einem Großaufgebot vor Ort - diverse Hilfsorganisationen wie Malteser, Johanniter und DRK kümmerten sich um die Versorgung der Verletzten. Gemeldet worden war zunächst eine "eingeklemmte Person" - die erste Löschgruppe hatte daraufhin einen "Massenanfall an Verletzten" ausgelöst.

Wie der Dienstgruppenleiter der Autobahnwache Stukenbrock-Senne vor Ort auf Nachfrage mitteilte, waren beim Eintreffen der Wache bereits mehrere Rettungskräfte vor Ort. Auch die Feuerwehr war mit mehreren Rettungswagen angerückt und baute Zelte zur Sichtung und Behandlung der Verletzen auf der Fahrbahn auf.

Autofahrer behindern Rettungskräfte

Laut Angaben von Feuerwehr und Maltesern kam es allerdings während der Anfahrt zur Unfallstelle zu Problemen mit Autofahrern, die versuchten, über die Gütersloher Raststätte die Autobahn zu verlassen. Durch diese Manöver seien die Rettungskräfte massiv behindert worden, weil es sich an vielen Stellen staute und zeitweise kein Durchkommen mehr war.

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