Lkw überschreitet zulässiges Gesamtgewicht um 22.000 Kilo

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Nach einem Risikoeinstufungsverfahren sowie unter Berücksichtigung einer EU-Verordnung wird die Überladung als schwerer Verstoß gewertet. - © Polizei
Nach einem Risikoeinstufungsverfahren sowie unter Berücksichtigung einer EU-Verordnung wird die Überladung als schwerer Verstoß gewertet. (© Polizei)

Harsewinkel. Die Polizei Gütersloh hat kürzlich auf der Harsewinkeler Straße (B 513) zwischen Harsewinkel und Greffen eine so genannte technische Schwerverkehrskontrolle durchgeführt. Dabei zeigte sich, so die Polizei, dass es immer wieder zu eklatanten Verstößen kommt.

So wurde bei einem niederländischen, mit Metallschrott beladenen Lkw-Zug das zulässige Gesamtgewicht von 40.000 Kilogramm um 22.040 Kilogramm überschritten. Zusammengefasst brachte der Transport satte 62.040 Kilogramm auf die Brückenwaage. Der Gliederzug musste mit seinen Bestandsteilen einzeln gewogen werden, da die ortsüblichen Waagen nur für ein Gesamtgewicht von 50.000 Kilo ausgelegt sind.

410 Euro und ein Ordnungswidrigkeitsverfahren

Nach einem Risikoeinstufungsverfahren sowie unter Berücksichtigung einer EU-Verordnung wird die Überladung als schwerer Verstoß gewertet. Der 34-jährige holländische Fahrer musste vor Ort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 410 Euro zahlen. Zudem wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Dem Transport wurde die Weiterfahrt nur bis zur Abladestelle in Harsewinkel gestattet.

Die Polizei kündigte an, auch zukünftig konsequente und regelmäßige Kontrollen des Schwerlastverkehrs durchzuführen. „Das Nichteinhalten von Vorschriften kann zu schwersten Unfallfolgen führen", so die Behörde.

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