Gewitter mit Starkregen in OWL erwartet

Juliet Ackermann

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Lokal kann das Gewitter auch kräftiger ausfallen. - © Pixabay (Symbolfoto)
Lokal kann das Gewitter auch kräftiger ausfallen. (© Pixabay (Symbolfoto))

Der Deutsche Wetterdienst hält ab dem späten Dienstagnachmittag in Nordrhein-Westfalen von Südwesten her vereinzelte Unwetter mit Gewitter und Starkregen für möglich. Punktuell seien Regenmengen um die 30 Liter pro Quadratmeter, kleinkörniger Hagel sowie stürmische Böen der Stärke 8 nicht auszuschließen, berichtete der DWD am Dienstag. Am späten Abend erreichten die Regenschauer dann die nordöstlichen Landesteile. "Auch in der Nacht kann immer noch mal ein Blitz drinstecken", sagte die DWD-Meteorologin Ines von Hollen.

Mittwoch rechnen die Meteorologen mit weiteren Schauern und Gewittern in NRW. Vereinzelt seien dann sogar Regenmengen von bis zu 40 Litern möglich, so von Hollen. Es könne aber auch mal zwei, drei Stunden trocken bleiben. Die Temperaturen steigen tagsüber erneut auf spätsommerliche 20 bis 24 Grad. In der Nacht zum Donnerstag zieht das Regengebiet dann ab.

Meteorologe Föst: Kein typisches Herbstwetter in Sicht

In OWL können Unwetter lokal "auch kräftiger ausfallen", sagt der Lübbecker Meteorologe Friedrich Föst. Die genaue Stärke des Unwetters lasse sich allerdings erst kurz vor dem Auftreten vorhersagen. Föst schätzt, dass es aufgrund der Regenmassen unter Umständen erneut zu Überflutungen kommen könnte, wie es in der vergangenen Woche der Fall war. In Bielefeld etwa waren Abwassersysteme übergelaufen, Unterquerungen des Ostwestfalendamms standen unter Wasser, und die Feuerwehr musste zahlreiche Keller leerpumpen.

Die gute Nachricht: Trotz des wiederholten Starkregens geht der Lübbecker Meterologe davon aus, dass der Spätsommer mit seinen angenehm warmen Temperaturen weiter anhält. "Vom typischen Herbstwetter ist noch nichts zu spüren und zu sehen", sagt Föst.

Während die Temperaturen in OWL am Dienstag im Durchschnitt noch bei 25 Grad liegen, darunter Paderborn und Gütersloh, kühlen sie bis Donnerstag vorerst auf 18 Grad, zum Beispiel in Höxter, ab. In Detmold werden nur noch 17 Grad erwartet. Zugleich ziehen die Wolken zu.

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Mit Material von dpa.

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